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Triberg Schäuble prominentes Mitglied

22.09.2007
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Triberg (flu) Mit einer Jubiläumsfeier will das Schwarzwald-Gymnasium das 20-jährige Bestehen seines Freundeskreises würdigen. Gegründet wurde der Verein im Januar 1987 im Parkhotel Wehrle. Laut Protokoll waren 26Gründungsmitglieder zugegen.

Schon ein Jahr später trat der seinerzeit schon bundesweite bekannte CDU- Innenpolitiker Wolfgang Schäuble dem Verein bei.

Der profilierte Spitzenpolitiker und Jurist hatte seinerzeit das Schwarzwaldgymnasium besucht, das damals freilich noch "Schwarzwaldschule" hieß und ein privates Gymnasium war. Sein Abitur "baute" der am 18. September 1942 in Freiburg geborene Wolfgang Schäuble dann in Hausach. Trotzdem müssen ihm die Triberger Jahre gefallen haben, berichtet er doch immer mal wieder von dieser Zeit und wohl nicht ganz zufällig ist er das zweifelsohne prominenteste Mitglied des Fördervereins Schwarzwald-Gymnasium. Am 17. November feiert der Freundeskreis sein 20-jähriges Bestehen. Die Einrichtung hat eine interessante Geschichte. 1952 erhielt das Gymnasium die staatliche Anerkennung und damit auch die Abiturberechtigung. 1966 wurde die inzwischen bundesweit bekannte Internatsschule in eine GmbH umgewandelt; Träger waren von da an die katholische und die evangelische Kirchengemeinde Triberg. Die starke Expansion im Internatsbereich veranlasste die Schulträger im Jahre 1968 das ehemalige Kloster "Maria Tann" bei Unterkirnach zu erwerben, um einen Teil des Internats dorthin zu verlegen. Die Krise, in die zahlreiche Privatschulen zu Beginn der siebziger Jahre gerieten, ließen auch in Triberg die Frage nach dem Fortbestand dieser Bildungseinrichtung aufkommen. Wie es auf der Homepage des Schwarzwaldgymnasiums wörtlich heißt, war es "zweifellos ein mutiger Entschluss der Schulbehörden und der Gemeinden der Raumschaft Triberg, in dieser Situation die Verantwortung für die Schule zu übernehmen und so ihren Fortbestand zu sichern." Während in den sechziger Jahren noch etwa 40 Prozent der Schüler im Internat wohnten, betrug der Anteil der internen Schüler im Jahre 1980 weniger als zehn Prozent. Durch diese Entwicklung hatte die Schule bis zum Zeitpunkt der "Verstaatlichung" im Jahre 1975 ihre Funktion weitgehend geändert: Sie war nicht mehr zuvörderst Internatsschule, sondern vielmehr ein Gymnasium für die Raumschaftsgemeinden.

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