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Triberg-Nußbach Kinder dürfen Feuerwehr spielen

Beim Florianshock in Nußbach ist die Fahrt mit dem Feuerwehrauto bei den Kindern besonders beliebt. Es gab viel zu erleben, so wetteiferten beispielsweise acht Mannschaften beim Tischkickerturnier.

Triberg-Nußbach – Mit Kaiserwetter und dem Beistand von Petrus fand am Sonntag der Florianshock am und im Feuerwehrgerätehaus Nußbach statt. Und die Wehrmänner präsentierten sich trotz eines vorausgegangenen, langen Polterabends weitgehend fit.

Viele Besucher genossen es, draußen zu sitzen und bei leichtem Wind die Sonne genießen zu können. Traditionell spielten am Vormittag die Musiker des Musikvereins Trachtenkapelle Nußbach unter der Leitung von Wolfgang Borho auf. Die Gäste fühlten sich sowohl im Zeltanbau am Feuerwehrgerätehaus als auch im Freien davor ausgesprochen wohl, was vielleicht auch an der herausragenden Speisenkarte, den tollen Kuchen und den aufmerksamen Bedienungen lag. Außerdem unterhielten am Nachmittag die Musiker der „Schochenbacher Spätlese“ mit ihrem reichhaltigen Repertoire.

Nach dem Mittagstisch begannen die Spiele. Nicht nur für die Kinder hielten die Nußbacher diesmal ein reiches Programm bereit: Nach wie vor waren die Fahrten mit dem Feuerwehrauto besonders bei den Jungen und Mädchen beliebt: Kam eine Fahrt an, lauerten bereits wieder viele Kinder darauf, endlich auch an die Reihe zu kommen. Das zog sich über den gesamten Nachmittag hin. Später dann schnappte sich die Jugendabteilung die Kinder und sorgte mit „Wasserspielen“ für Kurzweil. Da hieß es, Dosen mit dem Wasserstrahl aus einem Häuschen zu schießen und ähnliche Spiele.

Am Ende wurde wieder einmal ein extra gebautes Haus aus Dachlatten und Pappe angezündet, das die Kinder löschen durften – aber nicht zu früh, sonst bliebe zu viel Abfall übrig. Bereits am frühen Nachmittag begannen die „Spiele“ der Erwachsenen, fast alle Vereine machten mit. Doch es war kein Boule-Turnier und auch keine Motormäher-Rallye. In spannenden Begegnungen standen sich diesmal acht Mannschaften beim ersten Tischkickerturnier gegenüber, wobei die Spieler sich an Stangen im Spielfeld wiederfanden. Das Gerät hatte man von der Schonacher Landjugend ausgeliehen.

Nußbachs Teilortskommandant Erhardt Haberstroh sah die Wahrscheinlichkeit, dass sich Mannschaften mit älteren Beteiligten eher zurück gehalten hatten. „Ich denke, jetzt haben alle gesehen, dass das eine tolle Sache ist und sind im nächsten Jahr mit dabei. Vielleicht könnte man eine größere Anlage für mehr Spieler finden“, nannte er Möglichkeiten. Es siegte das Team I des SVN im Finale gegen die Geflügelzüchter, Platz drei belegten die „Frösche I“, die die zweite Mannschaft des SVN im kleinen Finale schlug.

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