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Triberg Hornberg kritisiert Triberger Pläne

Hornberg Gemeinderat schickt Stellungnahme nach Triberg. Scheffold: „Zwei Anlagen sind nicht sinnvoll.“

Nicht glücklich ist die Stadtverwaltung Hornberg über die Aktivitäten ihrer Triberger Nachbarn. Die Wasserfallstadt will im Projekt Naturerlebnis Triberg Deutschlands größten Greifvogel- und Eulenpark errichten. In der Gemeinderatssitzung befasste sich das Hornberger Gremium nun erneut mit dem Thema.

Bereits 2010 plante die Stadt Triberg den Bau einer Falknerei. Schon damals informierte Hornbergs Bürgermeister Siegfried Scheffold seinen Triberger Amtskollen Gallus Strobel zunächst mündlich und später schriftlich darüber, dass die Stadt Hornberg eine Greifvogelwarte auf dem Schlossberg realisieren wird. In diesem Schreiben im Juli 2010 wies Scheffold zudem darauf hin, dass Stadtverwaltung und Gemeinderat „die Einrichtung solcher gleichgelagerter Einrichtungen auf dieser kurzen räumlichen Distanz nicht für sinnvoll halten“. Nun hat die Stadt Triberg das Projekt Naturerlebnis Triberg dennoch wieder aufgenommen und das Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans eingeleitet.

Entgegen der damaligen Planung sollen sich laut Triberger Stadtverwaltung inzwischen „Änderungen bezüglich der Grundlage der planerischen Zielvorstellungen“ ergeben haben. Die Stadt Hornberg will trotzdem an ihren Planungen festhalten. Einer entsprechenden Stellungnahme hat der Hornberger Gemeinderat nun zugestimmt. „Nach wie vor halten wir den Bau zweier solcher Einrichtungen in unmittelbarer räumlicher Nähe für nicht sinnvoll“, betonte Bürgermeister Siegfried Scheffold erneut.

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