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Triberg Designer sehen das Bad als Lebensraum

02.02.2011
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Hersteller Duravit stellt bei seinen elften Design Days die neuen Produkte für die internationale Branchenmesse „Erlebniswelt Bad“ vor – gestaltet von internationalen Designern.

Hornberg – Die internationale Weltelitemesse „Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, erneuerbare Energien“, wirft ihre Schatten in die Region. Der in Hornberg ansässige Hersteller von Sanitäreinrichtungen, Duravit, präsentiert alle zwei Jahre vor Fachpublikum die zur Frankfurter Messe kreierten Neuheiten.

Jetzt wurden wieder Kunden und Architekten aus der ganzen Welt zu den „Design Days 11“ eingeladen. Gestern waren Vertreter aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz im Hornberger Stammwerk anwesend, als die Neuheiten, von sechs Designern entworfen, präsentiert wurden.

Franz Kook, Vorstandsvorsitzender der Duravit AG, stellte fest, es sei Tradition, dass kurz vor der vom 15. bis 19. März in Frankfurt stattfindenden Messe nach Hornberg eingeladen wird. „So haben Kunden und Architekten die Möglichkeit, die Neuheiten vor Ort in einer durchdachten Präsentation vorgeführt zu bekommen, um sich selbst eine Meinung darüber zu bilden.

Für die Duravit Geschäftsleitung sei es wichtig, das Angebot zu fächern. Nicht nur im Preissegment, sondern auch im Aussehen. Seit Jahren arbeite Duravit mit namhaften Architekten und Designern zusammen, um eine ansprechende Angebotspalette an Sanitäreinrichtungen zu bieten.

Franz Kook kommt regelrecht ins Schwärmen, wenn er davon spricht: „Noch nie wurde so eine Armada an Badmöbeln angeboten und wir sind aufgeregt deswegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende. Die Vielzahl der Designer und deren Herangehensweise bediene viele Wünsche nach Ausstattung und Formgebung im Bad. „Es ist durchaus eine poetische Analyse, wenn die Neukreationen in Augenschein genommen werden“, findet Kook.

Zu magischen Stunden wurde die Präsentation durch den Auftritt des Illusionisten Jean Garin. Als beeindruckende Show erwiesen sich seine Überleitungen zwischen den Produkten, die er quasi als – eigentliche Raffinesse – illusionistisch auf den Punkt brachte.

International tätige Gestalter, wie Designer und Architekt Matteo Thun aus Italien, Sergei Tschoban aus St. Petersburg, Philippe Starck, Phoenix Design, Sieger Design und die Design Schmiede EOOS sind bei Duravit vertreten. Baukastenähnlich werden die Bademöbel bei Matteo Thun gestaltet. Wobei Holz als Sympathieträger zum wichtigen Gestaltungselement wird. Badewannen mit einer Wannenauflage um darauf liegen zu können, schaffen neue Möglichkeiten im Bad.

Philippe Starck entwarf für Duravit eine neue Dampfdusche, die sich schlicht und quadratisch – mit einem Quadratmeter Stellfläche – im Bad einfügt. Von EOOS wird eine „Dusche zum Wegklappen“, die sich nach Gebrauch als diskrete Wandverkleidung zeigt, ins Programm aufgenommen.

„Viel Design für wenig Geld“ wird von Michael Sieger von Sieger Design vorgestellt. Filigrane Kanten und Linien stellen ausdrucksstark die Kollektion von „Everybody's darling“ optisch in den Mittelpunkt. Und mit Sergei Tschobans Entwürfen wird das Bad laut Duravit zu einem Aufenthaltsraum.

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