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Triberg Bunte Vögel sperren Zuschauer ein

Nun ist es wieder soweit: Die fünfte Jahreszeit hat mit der traditionellen Katzenmusik am gestrigen Schmutzigen Donnerstag ihren ersten Höhepunkt bei stürmischem Wetter erreicht.

Aufgrund des winterlich trüben Wetters und des starken Schneefalls waren nicht ganz so viele Zuschauer gekommen, die am Straßenrand gebannt warteten, bis schließlich die Spitze der Narrenschar, angeführt von Narrenpolizist Rainer Buderath sowie den Radautrommlern zu sehen und zu hören war.

Viel Kreativität war in den einzelnen Kostümen der verschiedensten Gruppen zu erkennen, und die Zuschauer jubelten den Umzugsteilnehmern freudig zu. So griff eine Gruppe um Clemens Scherzinger den im Wasserfallgelände geplanten Vogelpark auf. Aufwändig gestaltet waren die Vogelkostüme und auch der lebensgroße und fahrbare Käfig, in den einige der bunten Vögel bei ihrer „Greifvogelschau am Wasserfall“ den einen oder anderen Zuschauer einsperrten, war für die Zuschauer wohl ein Highlight des Umzugs.

Robin Hood spielten die Narren der Narrengemeinde Oberstadt und auch einige Grundschüler waren beim Umzug dabei. Ein buntes Bild boten zudem die Kinder des Marienkindergartens, die sich zusammen mit ihren Eltern auf eine Reise nach Mexiko begaben und in farbenfrohen Ponchos den Umzug bereicherten.

Unter dem Motto „Eine Reise um die Welt“ nahmen auch Kinder des St. Anna-Kindergartens in den unterschiedlichsten Kostümen teil.

Die Gremmelsbacher Holzschuhklepfer mit ihrem Narrenrat hatten sogar eine eigene Musikkapelle mitgebracht, die unter Gerd Kienzler unter anderem den Gremmelsbacher Narrenmarsch zum Besten gab. Beim Umzug dabei war auch die Stabhalterei Freiamt mit den Gutseleschleckern, die mit zahlreichen Spättle und Teufeln dem schneesturmartigen Wetter trotzten und zu den Takten des Narrenmarschs sprangen.

Moderiert wurde der Umzug von den Narrenräten Eva Kammerer und Sven Ketterer, die vom Fenster des Rathaussaals einen guten Blick auf das närrische Geschehen hatten. Mit Narrensprüchen, Narri-Narro-Rufen und interessanten Anmerkungen brachten sie das Brauchtum der schwäbisch-alemannischen Fasnet den Zuschauern näher.

Kräftig heizten auch die Musikkapellen den Zuschauern ein. Neben der Stadt- und Kurkapelle war der Fanfarenzug mit von der Partie und begleitete die Hästräger und Narrengruppen mit Guggenmusik. Aber auch nach dem Umzug schienen die Musiker noch nicht müde zu sein und zogen weiter in die trockenen und warmen Wirtshäuser und eigens eingerichteten Narren-stüble. Nach dem Umzug verteilte die Narrenzunft an alle Teilnehmer Brezeln und Schokolade. Auf dem Marktplatz sorgten zudem der Fußballclub und der Sportverein kulinarisch für das Wohl der Narren.

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