Mein
 

Triberg Bürger sollen über Namen für Holzskulpturen entscheiden

Seit dem 10. November steht die Parkgarage und das Wasserfallwegle unter der Obhut der Holzskulpturen von Michael Nock. Die „Hüterinnen der Gutach“ hat der Schonacher Nock seine fünf riesigen Holzskulpturen getauft, die an die bekannte Moai-Figuren auf der Osterinsel erinnern.

Die Stadtverwaltung ist offenbar mit der Bezeichnung noch nicht ganz zufrieden und hat auch über den SÜDKURIER die Einwohner dazu aufgerufen, selbst Vorschläge für Namen zu machen.

Das haben die Bürger auch eifrig getan. 26 Vorschläge listete die Verwaltungsvorlage für die Sitzung am gestrigen Abend auf und die Auswahl reichte von den Triboys vom Boulevard bis hin zu Bachstelzen, Wasserfall-Gendarmerie, Edekaner bis hin zu Woody, Gut, Schoni, Trifix oder Schwendi, Gerwi und Fuchsi. Aber auch die Namen von Herrschern wie Katharina die Große, Karl der Große oder Peter der Große wurden ins Feld geführt.

Doch so richtig überzeugen konnte die Mitglieder des Gremiums keiner der vorgelegten Vorschläge. Für die CDU sprach sich Klaus Wangler dafür aus, den Vorschlag Männerparkplatzwächterinnen leicht abzuändern auf Männerparkplatzhüterinnen. Darauf habe sich seine Fraktion festgelegt, weil dieser Name das schon weit bekannte Thema Männerparkplatz aufnimmt und deshalb ein Wiedererkennungswert gegeben ist. „Uns gefällt keiner der Namen“, stellte Klaus Nagel für die FB/BWV-Fraktion fest. Auch für den abgeänderten CDU-Vorschlag konnte er sich nicht erwärmen und befand „Wir sollten uns nicht ganz lächerlich machen“.

„Ein richtiger Knüller ist nicht dabei“, urteilte für die SPD-Fraktion Sprecherin Susanne Muschal. Am ehesten gefiel ihr persönlich noch die Edekaner, denn egal ob der Markt kommt oder nicht, hätten die Stadtführer was zu erzählen. Auch „Tribli, Schonli, Schönli Nussli und Gremmli“ in Anlehnung an die Gemeinden und Ortsteile der Raumschaft könnte sie sich noch vorstellen, weil darin der Raumschaftsgedanke zum Ausdruck kommt. Ihre Fraktion kam aber zu keinem eindeutigen Ergebnis.

Weil das weitere Vorgehen dann unklar war, machte CDU-Sprecher Klaus Wangler den Vorschlag, die Bürger abstimmen zu lassen. Die Namen sollen auf die Homepage der Stadt gestellt werden und die Bevölkerung zur Wahl aufgerufen werden. Dies wurde allgemein so akzeptiert. Das Gremium einigte sich aber auf fünf Alternativen für die Abstimmung. Zur Wahl stehen nun: 1. Edekaner, 2. Tribli, Schonli, Schönli Nussli und Gremmli, 3. Guties oder Gutis, 4. Trianerinnen oder 5. Männerparkplatzhüterinnen.

Der Gewinner des Namenswettbewerbs muss sich also noch etwas gedulden, bis er das als Preis ausgelobte Candlelight-Dinner für den besten Vorschlag genießen kann.

SÜDKURIER Inspirationen
Korrekturhinweis
Neu aus diesem Ressort
Triberg
Triberg
Triberg
Triberg
Triberg
Triberg
Die besten Themen
Kommentare (5)
    Jetzt kommentieren