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Titisee-Neustadt 30 Millionen Euro für die Testo-Zukunft

Mit einem Festakt am Samstag, 16. Juni, wird das neue Firmengebäude der Testo AG in Anwesenheit von Ministerpräsident Winfried Kretschmann offiziell eingeweiht. Zirka 30 Millionen Euro investierte der Messgerätehersteller für diesen ersten von insgesamt vier Bauabschnitten.

Der moderne Neubau des Messgeräteherstellers Testo AG in Titisee bietet den Mitarbeitern großzügige und helle Büroräume. Außerdem wirbt der Neubau an der Bundesstraße 31 für die Firma und spricht neue Mitarbeiter aus der ganzen Region an.
Der moderne Neubau des Messgeräteherstellers Testo AG in Titisee bietet den Mitarbeitern großzügige und helle Büroräume. Außerdem wirbt der Neubau an der Bundesstraße 31 für die Firma und spricht neue Mitarbeiter aus der ganzen Region an. Bild: Kerdraon

Im neuen Firmengebäude des Weltmarktführers für portable und stationäre Messtechnik mit einem Jahresumsatz von über 200 Millionen Euro und weltweit 2300 Beschäftigten, sind seit Anfang des Jahres rund 250 Mitarbeiter tätig.

„Mit dem Umzug nach Titisee haben wir die Chance ergriffen, alle Arbeitsabläufe und Räume sehr effizient und modern zu gestalten und das ist uns auch meines Erachtens sehr gut gelungen“, freut sich Jörk Hebenstreit, promovierter Physiker und Vorstand für Forschung, Entwicklung und Zentraleinkauf über den gelungenen Neubau.

Das sechsgeschossige moderne Glasbauwerk von Testo liegt gut sichtbar an der B 31. Schon jetzt profitiert der Messgerätehersteller von der verkehrsgünstigen Lage, weil Arbeitskräfte leichter zu finden sind. Im obersten Stockwerk des durch großzügige Glasfronten geprägten Gebäudes, befindet sich der Vorstandsbereich. Dort sind die Büros des Vorstandsvorsitzenden Burkhart Knospe und von Vorstand Jörk Hebenstreit. Dem Vorstand gefällt es, dass im Betrieb das moderne „Lean Management“ zur Optimierung aller Bereiche und Arbeitsabläufe eingeführt wurde. Dazu gehört unter anderem, dass abends, wenn die Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlassen, die Schreibtische leer sind.

„Dazu haben wir und unsere Mitarbeiter spezielle Büromöbel und Entwicklerarbeitsplätze entwickelt und getestet“, verdeutlicht Hebenstreit einen Aspekt des Lean Managements. Inzwischen sind alle daran gewöhnt, dass die Schreibtische leer sind und die Mitarbeiter finden es gut, wie Konstrukteur Holger Frank, der seit 2003 bei Testo arbeitet.

Der junge Vater ist aus familiären Gründen wegen der besseren Infrastruktur von Lenzkirch nach Neustadt gezogen. „Mich hat der Neubau in Titisee gereizt“, sagt er und spürt eine Aufbruchstimmung, die weiter und höher gehe, wie er meint. „Aber nicht gegeneinander, sondern miteinander“, betont der 38-Jährige, bei dem es zwischen ihm und Testo schon vom ersten Tag an gefunkt hat. Ähnlich sieht es die 26-jährige Assistentin Business Development, Jennifer Just, aus Mülheim. Sie arbeitet in der Abteilung Thermografie und fährt jeden Tag mit dem Auto an ihren Arbeitplatz. Die studierte BWL-Frau hat nach einem USA-Aufenthalt ein zweimonatiges Praktikum bei Testo absolviert und dort den „optimalen lokalen und doch internationalen Arbeitsplatz“ gefunden.

Der Bereich „Division Thermografie“ befindet sich im dritten Obergeschoss und im zweiten Obergeschoss ist die „Divison Gas und Partikel“ eingezogen. Im ersten Obergeschoss hat sich die Zentrale Forschungs- und Entwicklungsabteilung niedergelassen. Hier sind auch die dazugehörenden Büros sowie voll ausgestattete Stillarbeitsplätze, an die sich die Mitarbeiter zurückziehen können, wenn sie in Ruhe arbeiten wollen.

Eine großzügige Empfangshalle im Erdgeschoss lässt den Blick in die glashellen Innenräume und die außergewöhnliche Architektur lenken. Im hinteren Bereich des Erdgeschoss finden Mitarbeiter in einem schönen Betriebsrestaurant ein großes Speisenangebot und im Sockelgeschoss sind die Räume der Produktion sowie Labore eingerichtet. Von der Tiefgarage geht es direkt in die verschiedenen Stockwerke. In Titisee soll erneut gebaut werden. „Bis zum Jahresende wollen wir allein in Deutschland 120 Mitarbeiter mehr haben“, informierte Firmensprecherin Stefanie Dörflinger.

Der Vorstand für Forschung, Entwicklung und Zentraleinkauf, Jörk Hebenstreit (links neben Vorstandsvorsitzendem Burkhart Knospe), sieht den Umzug nach Titisee und die damit verbundene Möglichkeit der Einrichtung modernster Arbeitsplätze als großen Gewinn.
Der Vorstand für Forschung, Entwicklung und Zentraleinkauf, Jörk Hebenstreit (links neben Vorstandsvorsitzendem Burkhart Knospe), sieht den Umzug nach Titisee und die damit verbundene Möglichkeit der Einrichtung modernster Arbeitsplätze als großen Gewinn. Bild:
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