Peterzell (spr) Auf Nummer sicher geht die Peterzeller Bürgerwehr zu Beginn des neuen Jahres, wenn es darum geht, dem Engelegoascht auf wenig romantische, dafür aber lautstarke Weise mitzuteilen, dass die närrische Zeit angebrochen ist. So zog die Guggenmusik „Bloos-Arsch“ unterstützt von der Guggenmusik „Bergstadtfetzer“ und einer Abordnung der Fohrebobbele und Kräuterwieble gestern Nachmittag trompetend und trommelnd ins Gewann „Engele“. Dort verbringt die Peterzeller Fastnachtsfigur die Zeit zwischen Aschermittwoch und Beginn der alemannischen Fasnet am 6. Januar schlummernd.
Mit einem Aufruf versuchte Bürgerwehrchef Mathias Aberle, die Engelegoaschter aus ihrem Versteck zu locken. Tatsächlich dauerte es auch nicht lange, bis sich im Dickicht die ersten Gestalten regten und leise die Häsglöckchen bimmelten.
Wenige Augenblicke später war die Narrenschar hellwach, trieb bereits den ersten Schabernack mit den Zuschauern. Und bald zogen die Narren im ersten kleinen Umzug der Saison in das Sängerheim der Bürgerwehr, wo die Narren die bevorstehende Kampagne ausgelassen mit einer „Wake-up-Party“ feierten.
Die Fastnachtskampagne ist in diesem Jahr zum Bedauern der Narren recht kurz. Am 15. Februar ist mit dem Fastnachtsmontag bereits der Höhepunkt der Narretei erreicht. Zwei Tage davor, am Samstag, 13. Februar, lädt die Bürgerwehr zu ihrem Bürgerwehrball ein. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto „Science Fiction“. Die Mitglieder des Peterzeller Fasnetvereins sind bereits mit den Vorbereitungen dafür beschäftigt.
Engelgoascht wecken
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