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St. Georgen St. Georgener Wasserretter planen neue Halle für drei Fahrzeuge

Die DLRG freut sich über das renovierte Hallenbad. Es besteht mittlerweile eine lange Warteliste bei der Schwimmausbildung für Kinder.

Deutliche Spuren hat das geschlossene Hallenbad beim DLRG-Ortsverein St. Georgen hinterlassen. Nicht nur, dass weniger Geld in die Kasse gekommen ist, sondern auch die Mitgliederneuaufnahmen stagnierten, sagte der Vorsitzende Michael Racke in der Mitgliederversammlung.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft gehört mit 540 Mitgliedern in St. Georgen zu den größeren Vereinen. Vom Aufwand und dem finanziellen Rahmen stellt sie mit ihrem Rettungszentrum auf dem Roßberg ein kleines Unternehmen dar. Mit der Schwimmausbildung wurde nach Unterkirnach und Schönwald ausgewichen. Ohne die Unterstützung durch Spender und Sponsoren könnte die DLRG-Arbeit nur schwer durchgeführt werden, gab Michael Racke in seinem Bericht bekannt. Sein Stellvertreter Norbert Engesser kümmert sich um die anfallenden Arbeiten im Rettungszentrum und auch um die geplante neue Fahrzeughalle. Die Wiederaufnahme des Trainings und der Schwimmkurse im neugestalteten Hallenbad hat längst begonnen. Auf der Warteliste zur Schwimmausbildung stehen derzeit über 100 Kinder, so Racke.

Er gab bekannt, dass während der beiden Jahre ohne Hallenbad im Zeitraum von 2015 bis Ende 2016 jährlich ein entgangener, fünfstelliger Betrag zu verkraften war. Entsprechend der finanziellen Situation wurde auch nur das Allernötigste angeschafft. Eine zum Jahresende durchgeführte Spendenaktion mit einer St. Georgener Bank spülte einen ansehnlichen, zweckgebundenen Betrag in die Kasse von Schatzmeisterin Simone Schwanenberger. Einstimmigkeit herrschte bei der Abstimmung über die Jahresrechnung, die vorausschauende Finanzplanung für 2017 und der Genehmigung der Haushaltssatzung.

Über die Ausbildung berichtete die Technische Leiterin Angela Racke. Insgesamt 122 Schwimmabzeichen wurden 2016 erworben. An der Ausbilderbesprechung im Dezember 2016 "fanden sich 40 hoch motivierte Leute ein", so Angela Racke. Seit zwei Wochen findet ein Erwachsenenschwimmkurs statt. Über die geleisteten Wachstunden berichtete Dirk Woschny. Er selbst war mit 67 Stunden erfolgreichster "Wachbär" über 18 Jahre. Bei den unter 18-Jährigen kam Sascha Racke auf 43 Wachstunden. Thomas Schwanenberger berichtete sehr ausführlich über den Wasserrettungsdienst der St. Georgener Rettungsschwimmer.

Bei den Wahlen wurden folgende Positionen besetzt: Schatzmeisterin Simone Schwanenberger, Technischer Leiter Wasserrettungsdienst Thomas Schwanenberger, Schriftführerin Christiane Kammerer und Beisitzer Peter Leichert und Kassenprüferin Iris Klimke.

Michael Racke stellte die Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen vor. Zwei Fahrzeuge für den Wasserrettungsdienst und ein Katastrophenschutzfahrzeug sollen dort untergestellt werden. Die 14 mal acht Meter große Halle soll 150 000 Euro kosten.


Ehrungen

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Sven Asbach, Christian Blank, Tomke de Souza, Sarah Dühning, Julia und Nikola Eichenlaub, Alica Elkmann, Philipp Kiewel, Jonas Linhard, Tim Mündel, Adrian Pfister, Eva Rauer, Diana Schmidt, Frank Schmidt, Katharina Schmidt, Viktoria Schmidt, Luca Stadelbacher, Laura Walter, Anny, Benny, Denny, Jenny und Jonny Wingers geehrt. 25 Jahre dabei sind Nora Bergmann, Atlanta Lehmann, Karin Obergfell und Julia Schergel. Harald Haigis und Bernd Mildenberger sind 40 Jahre dabei, Alice Schön seit 50 Jahren und Helmut Dorer und Rudolf Mildenberger seit 60 Jahren. 

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