St. Georgen So viel kann das neue Feuerwehrfahrzeug

Mehr als ein fahrender Wassertank.: Im neuen Tanklöschfahrzeug steckt sehr viel Ausrüstung. Neuerungen steigern Leistungsfähigkeit der Feuerwehr.

Das TLF (Tanklöschfahrzeug) 4000 basiert auf dem MAN-Fahrgestell TGM 18.340 BB – die 18 steht dabei für das maximal zulässige Gesamtgewicht von 18 Tonnen, 340 gibt die PS-Zahl an, BB zeigt, dass das Fahrzeug blattgefedert ist. Das allradgetriebene Fahrzeug hat einen Aufbau von Magirus, die Beladung lieferte Bittinger Feuerwehrbedarf aus Kehl. Der Wassertank fasst 5500 Liter, dazu kommen zwei Schaumtanks von 500 und 200 Litern. Drei Personen passen in die Fahrerkabine. Zur Ausrüstung des Wagens gehören unter anderem vier Atemschutzgeräte, Hitzeschutzbekleidung, ein mobiler Wasserwerfer, der oszillierend 2000 Liter Wasser in der Minute verteilen kann, und ein fest verbauter ausfahrbarer LED-Lichtmast. Die Details erschließen sich aus den Bildern. Viel Spaß beim Schauen:

Sie bringen das Wasser zum Feuer: Die Schläuche sind die grundlegendste Ausrüstung der Feuerwehr. Sechs blaue sogenannte B-Schläuche mit großem Durchmesser und 15 Metern Länge sind im Fahrzeug, zudem neun orangene C-Schläuche mit kleinerem Durchmesser, die in Schlauchkörben lagern. „Mit ihnen sind die Einsatzkräfte mobiler und sie sind einfacher zu handhaben“, erklärt Goihl. Zudem sind diverse Verteiler und Verbindungsstücke im Gepäck.
Sie bringen das Wasser zum Feuer: Die Schläuche sind die grundlegendste Ausrüstung der Feuerwehr. Sechs blaue sogenannte B-Schläuche mit großem Durchmesser und 15 Metern Länge sind im Fahrzeug, zudem neun orangene C-Schläuche mit kleinerem Durchmesser, die in Schlauchkörben lagern. „Mit ihnen sind die Einsatzkräfte mobiler und sie sind einfacher zu handhaben“, erklärt Goihl. Zudem sind diverse Verteiler und Verbindungsstücke im Gepäck.
Mit dem orangenen Schnellangriffsschlauch können die Einsatzkräfte vor Ort sofort das Feuer bekämpfen. Interessant ist aber vor allem das graue "Hygieneboard" in der Mitte rechts. Ein Wasserhahn samt Seife, Papierhandtüchern, Stiefelbürste und Druckluft, um Dreck wegzupusten. "Im Vorgängerfahrzeug gab es das nicht, ein gewisser Hygienezwang hat sich im Feuerwehrwesen erst in den letzten Jahren entwickelt", sagt Goihl schmunzelnd.
Mit dem orangenen Schnellangriffsschlauch können die Einsatzkräfte vor Ort sofort das Feuer bekämpfen. Interessant ist aber vor allem das graue "Hygieneboard" in der Mitte rechts. Ein Wasserhahn samt Seife, Papierhandtüchern, Stiefelbürste und Druckluft, um Dreck wegzupusten. "Im Vorgängerfahrzeug gab es das nicht, ein gewisser Hygienezwang hat sich im Feuerwehrwesen erst in den letzten Jahren entwickelt", sagt Goihl schmunzelnd.
Sechs Feuerlöscher sind ebenfalls Teil der Ausrüstung. Das wirkt gar nicht so spektakulär, ist für die Wehr teils aber eine hilfreiche Neuerung: Erstmals sind im als Sonderlöschzug fungierenden Fahrzeug zwei Löscher für Metallbrände dabei. "Durch den zunehmenden Einsatz von Aluminium-Aufbauten ist es wichtig, dass wir da ausgerüstet sind", sagt Goihl. Darunter steht ein elektrischer Lüfter, der mehr Leistung bringt als sein Vorgänger.
Sechs Feuerlöscher sind ebenfalls Teil der Ausrüstung. Das wirkt gar nicht so spektakulär, ist für die Wehr teils aber eine hilfreiche Neuerung: Erstmals sind im als Sonderlöschzug fungierenden Fahrzeug zwei Löscher für Metallbrände dabei. "Durch den zunehmenden Einsatz von Aluminium-Aufbauten ist es wichtig, dass wir da ausgerüstet sind", sagt Goihl. Darunter steht ein elektrischer Lüfter, der mehr Leistung bringt als sein Vorgänger.
Im Inneren des Fahrzeugs verbergen sich ziemlich viele Fächer, wie man im Bild links erkennen kann. Herzstück ist die Pumpensteuerung im Heck. „Erstmals haben wir eine mit Display“, so Gerätewart Goihl. An den blau verschlossenen Rohren kann Wasser ins Fahrzeug gebracht werden, bis zu 3000 Liter pro Minute. Die roten Räder öffnen die Ventile, um Wasser Richtung Feuer freizugeben. An den gelben Rädern lässt sich Schaum zumischen. „Wir können jetzt Netzwasser herstellen, damit haben wir ganz neue Optionen“, erklärt Goihl. Netzwasser ist Wasser mit ganz geringem Schaumzusatz. „0,1 Prozent sind es, das reicht, um die Oberflächenspannung aufzubrechen, so sickert das Wasser besser in brennende Stoffe.“
Im Inneren des Fahrzeugs verbergen sich ziemlich viele Fächer, wie man im Bild links erkennen kann. Herzstück ist die Pumpensteuerung im Heck. „Erstmals haben wir eine mit Display“, so Gerätewart Goihl. An den blau verschlossenen Rohren kann Wasser ins Fahrzeug gebracht werden, bis zu 3000 Liter pro Minute. Die roten Räder öffnen die Ventile, um Wasser Richtung Feuer freizugeben. An den gelben Rädern lässt sich Schaum zumischen. „Wir können jetzt Netzwasser herstellen, damit haben wir ganz neue Optionen“, erklärt Goihl. Netzwasser ist Wasser mit ganz geringem Schaumzusatz. „0,1 Prozent sind es, das reicht, um die Oberflächenspannung aufzubrechen, so sickert das Wasser besser in brennende Stoffe.“
Einen Dach-Wasserwerfer hatte auch das Vorgängerfahrzeug des TLF 4000, neu ist jedoch, dass die Spritze fernsteuerbar ist. „So kann der Maschinist von unten das Ganze bequem steuern, und es müssen nicht wie bisher zwei Menschen auf das Dach – das ist sicherer und eine Kraft wird für andere Aufgaben frei“, freut sich Goihl. 3000 Liter Wasser kann das Instrument pro Minute verteilen.
Einen Dach-Wasserwerfer hatte auch das Vorgängerfahrzeug des TLF 4000, neu ist jedoch, dass die Spritze fernsteuerbar ist. „So kann der Maschinist von unten das Ganze bequem steuern, und es müssen nicht wie bisher zwei Menschen auf das Dach – das ist sicherer und eine Kraft wird für andere Aufgaben frei“, freut sich Goihl. 3000 Liter Wasser kann das Instrument pro Minute verteilen.
Ein Blick aus dem Frontfenster.
Ein Blick aus dem Frontfenster.

 

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