Mein

St. Georgen Peter Assfalg erlernt das Instrument

16.10.2009
Schlagwörter


Der Kontrabass spielt in einem klassischen Orchester eine wichtige Rolle. „Ohne Kontrabass geht gar nichts“, erklärt der Leiter der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen, Bernd Rimbrecht. Allerdings liegt genau hier auch eine Schwachstelle. „Wir haben immer zu wenig Bässe.“ Das ändert sich ab sofort. Der Förderverein der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen hat der Jugendmusikschule einen Kontrabass im Wert von 1850 Euro übergeben. Dabei handelt es sich um einen so genannten „Viertel-Bass“, in einer Größe, die es auch Kindern ermöglicht, das ansonsten wuchtige Instrument zu spielen.

Bei der Übergabe des Kontrabasses an die Jugendmusikschule durch die Vizevorsitzende des Fördervereins, Bettina Kölle, und Kassierer Hans Duttlinger konnte Bernd Rimbrecht auch gleich einen künftigen Bassisten vorstellen. Peter Assfalg wird das Instrument erlernen. Der Zehnjährige nahm bereits Keyboardunterricht, wollte dieses Instrument aber nicht weiter lernen. „Die Idee, dass Peter dafür Kontrabass lernen könnte, kam von mir“, sagte Rimbrecht. „Man muss langfristig planen. Es gab schon Situationen, da haben mehrere Bassisten aus dem Jugendsinfonieorchester im selben Jahr Abitur gemacht und waren danach weg.“

40 Mitglieder zahlen
Aus eigener Kraft hätte die Jugendmusikschule den Kontrabass nicht anschaffen können. „Wir haben in unserem normalen Etat nicht die Mittel, um Instrumente zu kaufen.“ Finanziert wurde der Bass aus den Beiträgen der Mitglieder. „Wir haben derzeit 40 Mitglieder, aber es können noch mehr werden“, rührte Hans Duttlinger die Werbetrommel. Denn nur mit der Unterstützung der Mitglieder kann der Förderverein seinem Zweck erfüllen, die Jugendmusikschule finanziell zu unterstützen. Wie Bernd Rimbrecht sagt, stehen Peter Assfalg viele Wege offen, die er mit dem Kontrabass einschlagen kann. „Sowohl in der klassischen als auch in der Jazzmusik braucht man den Kontrabass.“ Außerdem gibt es allein bei der Jugendmusikschule verschiedene Ensembles, die bei kleineren Veranstaltungen für Musik sorgen. „Hier kann man den Kontrabass gut einsetzen.“

Bis es soweit ist, dass Peter Assfalg öffentlich mit seinem Kontrabass auftreten kann, wird es allerdings noch eine Weile dauern. „Ich habe ja erst nach den Sommerferien damit begonnen“, sagt er und versprach, auf dem neuen Instrument fleißig zu üben.

Roland Sprich

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln