Mein

St. Georgen Junge Pianisten zeigen ihr Können

13.12.2010


Die Klavierklassen der Jugendmusikschule laden zur musikalischen Reise rund um die Welt ein

St. Georgen (wm) Zwei Klaviere zu 16 Händen, kaum zu glauben und doch realisierbar. Die gemeinsamen Klavierklassen der Jugendmusikschule St. Georgen-Furtwangen, mit Filialen in Triberg und Schonach, sind in der Lage, dies umzusetzen. Zu hören war dies bei der „Musikalischen Weltreise“ zu der die Jugendmusikschule am Samstag eingeladen hatte. So wirkte die präsentierte, aus Italien stammende Polka Concertata nicht nur jugendlich frisch, sondern auch wohltuend. Gerade recht, um die musikalische Weltreise zu beginnen.

Annemarie, Regina und Gabriele König schafften es einmal mehr, ein qualitativ hoch einzustufendes Konzert den Eltern der Klavierschüler zu bieten. Zwischen vier und 31 Jahren alt waren die Solisten. Ein großer Teil der jugendlichen und erwachsenen Klavierschüler präsentierten ihre kleinen und größeren Kunstwerke auswendig, ohne Noten. Und das mehrhändige Spiel wird variantenreich geboten. Gleich zu Beginn des Vorspiels wurde über den großen Teich nach Amerika gesprungen. Hier zeigten sich die Jüngsten im Alter von vier bis sechs Jahren als durchaus ernst zu nehmende Musiker, die dem Publikum das Klavierspiel mit einfachen, doch klangvollen Melodien präsentierten. Nach dem Vorspiel verbeugten sich die Jüngsten mit strahlenden Augen vor dem dankbaren Publikum.

Die Reise wurde mit einem Rondo über die Ukraine, einem schwedischen Volkstanz, der „Alten Kuckucksuhr“ aus Russland und mit einem Prelude nach Litauen fortgesetzt. England, Deutschland und Österreich durften dabei nicht fehlen. Dann war noch etwas Ungarisches mit Bela Bartok zu hören, bevor zum Sprung nach Spanien angesetzt wurde. Kreuz und quer durch Europa führte die Reise über Polen nach Dänemark und Holland. Auch Korea wurde musikalisch aufgearbeitet.

Zum Katz-und-Maus-Spiel wurde wieder in die USA übergesetzt, um kurz darauf mit Edvard Grieg norwegische Klänge aus dem ansprechend intonierten „Nocturne“ zu hören. Auch Deutschland kam bei der Reise nicht zu kurz. Genauso standen Brasilien, Frankreich, Griechenland, England und Irland auf dem Reiseprogramm. Dass das Vorspiel nicht so ganz einfach ist, zeigte sich manchmal, wenn die Hände der jungen Künstler beim Spielen zitterten oder, wenn es mal nicht so ganz rund lief, dient ein Vorspiel ja auch dazu, Sicherheit und Übung zu erlangen – und das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus für den unterhaltsamen Nachmittag.

zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln