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St. Georgen Jedes Jahr zu Weihnachten im Schwarzwald

29.12.2011


Weihnachten. Die Mehrzahl der Menschen verbringen diese Tage wohl am liebsten im Kreise der Familie und in heimischer Umgebung.

Weihnachten. Die Mehrzahl der Menschen verbringen diese Tage wohl am liebsten im Kreise der Familie und in heimischer Umgebung. In den eigenen vier Wänden fühlt man sich wohl, hat die Wohnung entsprechend geschmückt und kann die Tage in eigener Regie planen und gestalten. Nun, Familie Wagner aus Dillingen im Saarland hat auch Weihnachten gefeiert. Aber die Geschenke wurden bereits am 18. Dezember verteilt. Denn den Heiligen Abend und auch Silvester verbringt die Familie seit über zehn Jahren in St. Georgen im Schwarzwald. Anlass für den SÜDKURIER, mal nach den Gründen zu fragen.

Auf die Familie verzichten die Wagners aber nicht, wenn sie die Feiertage im Schwarzwald verbringen. Im Gegenteil: Normalerweise haben Richard und Angelika Wagner ihre Tochter und deren Familie im Schlepptau, wenn sie in den Schwarzwald reisen. Auf dem Bauernhof bei Familie Kiewel in Oberkirnach sind dann zwei Wohnungen reserviert für die Tage um Weihnachten und Silvester.

Nur in diesem Jahr fiel der Tross etwas kleiner aus, weil die Tochter nach einer beruflichen Veränderung arbeiten muss. Dafür ist aber Enkel Matthias mit Opa und Oma mitgekommen. Der 19-Jährige teilt absolut die Begeisterung für den Schwarzwaldurlaub mit seinen Großeltern. „Im Schwarzwald ist es so schön“, schwärmt Angelika Wagner und führt vor allem die Ruhe an, die sie genießt. Auch sei die Gastgeberfamilie „so nett“. Man hat Familienanschluss und erlebt fast private Atmosphäre.

Für sie steht nun schon seit Jahren fest, dass sie die Tage im Schwarzwald verbringen. Ehemann Richard kann zum Glück seinen Urlaub frei wählen und in der Bundeszentrale für Steuern in Saarlouis, wo Wagner arbeitet, weiß man schon, dass er in dieser Zeit seinen Urlaub nimmt.

Besonders freuen sich die Wagners natürlich, dass Schnee liegt. Weiße Weihnachten sind im Saarland die große Ausnahme, während Wagners bei ihren Winterurlauben fast immer die weiße Pracht genießen konnten. Die Skier sind deshalb immer im Gepäck, wenn die Reise angetreten wird. Die Skilifte in Oberkirnach werden meist angesteuert, aber es geht auch mal nach Schönwald, wenn dort die Schneehöhe nicht ausreicht. Selbst der Feldberg stand schon auf dem Programm, aber dort ist ihnen der Trubel zu groß. Sie schätzen eben vor allem die Ruhe. Selbst der 19-jährige Matthias bezeichnet sich als „Dorfmensch“. Allerdings pflegt er auch eine intensive Freundschaft mit Marcel Kiewel, dem Sohn der Vermieter und die beschränkt sich nicht nur auf die Ferienzeit. Auch dazwischen sind die beiden jungen Männer in regem Kontakt.

Und Langeweile taucht bei den Wagners gar nie auf. Es gibt immer was zu erleben. Vor allem Spazierengehen mit dem Hund steht auf dem Programm aber auch mal ein Schwimmbadbesuch. In den vergangenen Jahren war man auch immer beim Triberger Weihnachtszauber und gestern nahmen sie erstmals an der Fackelwanderung in St. Georgen teil. Und eines ist auch schon klar: Nächstes Jahr an Weihnachten sieht man sich in St Georgen wieder.

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