St. Georgen Felix Obergfell freut sich auf seinen farbenfrohen Beruf

Der Azubi erhält für seine Leistungen einen Sto-Förderpreis, der St. Georgener Malerbetrieb Gmeiner bildet den jungen Mann aus.

St. Georgen – Farben und Lacke sind eine Leidenschaft von Felix Obergfell aus St. Georgen. Der 19-jährige steht kurz vor Ende seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer. Und noch vor der Gesellenprüfung gehört er zu den besten 100 Azubis im Maler- und Lackiererhandwerk in ganz Deutschland. Aufgrund seiner besonderen schulischen Leistungen mit einem Notendurschnitt von 1,2 bekam er den Förderpreis der gemeinnützigen Stiftung des Wärmedämmspezialisten Sto SE & Co.

Der Preis ist weit mehr als ein Händedruck und eine Urkunde und kann sich sehen lassen. Ein großer, grüner Rollkoffer, vollgepackt mit zahlreichen Utensilien, was ein Maler und Lackierer eben so braucht. Pinsel, Spachtel, Bürsten und jede Menge Spezialwerkzeug im Wert von insgesamt rund 800 Euro kann Felix Obergfell künftig sein eigen nennen.

Was ihm an Farben und Lacken so gefällt, kann er genau sagen: "Mich interessieren die chemischen Zusammenhänge, beispielsweise, warum ein Lack trocknet", erzählt er. Als sich Felix nach seinem Schulabschluss vor drei Jahren Gedanken über seinen beruflichen Werdegang machen musste, war für ihn schnell klar: "Es musste ein Beruf sein, in dem ich im Freien und mit meinen Händen arbeiten kann. Fabrik oder Büro ist nichts für mich." Beim Malerbetrieb Gmeiner in St. Georgen bekam er sofort eine Ausbildungsstelle. Die Vielseitigkeit des Berufs und das benötigte Fachwissen ist das, was Felix Obergfell gefällt. Neben Anstrichen am und im Haus gehören beispielsweise das Lackieren von Türrahmen, Gipsarbeiten und das Aufstellen von Gerüsten zur Arbeit des angehenden Malers und Lackierers.

Vor kurzem fand der letzte Teil der Gesellenprüfung statt. Auf das Ergebnis muss er noch warten. Derweil hat Felix Obergfell, der auch in der zweiten Amtszeit Mitglied im Jugendgemeinderat ist, schon konkrete Pläne für die Zukunft: "Ich möchte jetzt erst mal ein Gesellenjahr in meinem Lehrbetrieb machen." Danach strebt er eine weitere Ausbildung zum staatlich geprüften Lacklaborant an der Fachschule für Lacktechnik in Stuttgart an. Dann kann er sich im Bereich der Lackentwicklung intensiv mit der Herstellung und Prüfung neuer Lack befassen. Doch das soll noch nicht das Ende der Karriereleiter für den ehrgeizigen jungen Mann sein. "Der Plan ist ein Chemie-Ingenieurstudium. Das wäre das Sahnehäubchen", schmunzelt Felix Obergfell.

Die Stiftung

Die Sto-Stiftung fördert junge Menschen mit überdurchschnittlichen Leistungen in ihrer Ausbildung. Neben der fachlichen Kompetenz werden dabei auch die Persönlichkeit und die soziale Verantwortung der Geförderten berücksichtigt. (spr)

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