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03.06.2012  |  von  |  0 Kommentare

St. Georgen Fans haben bei Fernseh-EM die Wahl

St. Georgen -  Die Gaststätten sind für die Fußball-EM gerüstet: Viele übertragen nicht nur die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.

Ab Freitag gibt es in St. Georgen wieder zahlreiche Möglichkeiten, die Spiele der Fußball-Europameisterschaft gemeinsam anzsuchauen und gemeinsam zu jubeln. Bild: Archiv Sprich  Bild: Bild:



In vier Tagen beginnt die Fußball-Europameisterschaft. Dann verwandeln sich Gaststätten und Biergärten wieder in Mini-Fußballstadien und werden zu Treffpunkten für Fußballfans, die sich gemeinsam über die Tore ihrer Nationalmannschaft freuen. In St. Georgen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Fußballspiele gemeinsam zu sehen.

Der Biergarten des „Klimperkasten“ verwandelt sich in eine kleine Arena. In der Mitte werden mehrere Flachbildschirme aufgestellt, rundherum haben die Fans von jeder Seite her einen optimalen Blick auf das Geschehen. „Ich habe fünf Flachbildschirme bestellt“, erklärt Andi Reich vom Klimperkasten. Die werden nach der EM wieder verkauft. Er hofft auf schönes Wetter, damit die Fußballparty im Freien so richtig steigen kann. „Und natürlich, dass die deutschen Jungs möglichst weit kommen.“ Grundsätzlich werden alle Spiele gezeigt. „Aber am meisten los sein wird natürlich bei den Spielen mit der deutschen Elf.“

Auch an der Minigolfanlage werden die Fußballspiele übertragen. Nadine Stockburger vom „Amigo“ freut sich schon. „Wir zeigen am 9. Juni beide Spiele, natürlich alle Spiele mit deutscher Beteiligung sowie ausgewählte Partien. Auf jeden Fall aber alle Spiele mit Italien und Spanien“, zählt sie auf. Stockburger hat die Atmosphäre von der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren noch gut in Erinnerung. „Da war so eine tolle Stimmung.“ Für die EM wird am Minigolf ein kleines Zelt aufgebaut und die Spiele auf zwei Großbildschirmen übertragen. „Und wir werden grillen und eine tolles Party feiern.“

Auf einer Leinwand im Biergarten und bei Regen drinnen werden die Spiele im Bierpub „Zum Hils“ gezeigt. Auf Freiluft-Schauen verzichten muss man in einigen anderen Bars und Gaststätten. Im „Günthers“ im Hirsch-Areal werden die Spiele im Nebenraum „Salitos“, übertragen. „Da ist dann eine Alternative, falls es regnen sollte“, sagt Inhaber Patric Keller. Ebenfalls drinnen gucken kann man in der „Ramazotti“-Bar und im Seehaus.

Kein EM-Fußballgefühl kommt in diesem Jahr übrigens im „Luftbad“ auf. „Die Resonanz ist zu gering“, erklärt Inhaberin Hannelore Schulze. Dabei gehörte sie noch vor einigen Jahren zu den ersten Adressen, wenn es darum ging, bei der Fußball-WM oder EM gemeinsam Fußball zu schauen. „Ich habe sicherlich die vergangenen vier Welt- und Europameisterschaften gezeigt.“ Doch seit sie kein Bezahlfernsehen mehr abonniert hat und somit unter dem Jahr keine Fußballspiele mehr zeigt, haben sich die Fußballfans unter ihren Gästen anderweitig orientiert. „Das ist schade und das tut schon weh“, bedauert sie.

Übrigens: Von horrenden Lizenzgebühren, die der Fußballverband Uefa für die Übertragung der EM bei öffentlichen Veranstaltungen verlangt, bleiben die Anbieter hier verschont. Die wird nur fällig, wenn das „Public Viewing“ auf öffentlichen Plätzen veranstaltet wird. Lediglich Gema-Gebühren sowie die GEZ-Gebühr müssen von den Veranstaltern entrichtet werden.

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