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St. Georgen Fans der Bergstadtgeschichten jubeln: Es wird nachgelegt

Die Bergstadtgeschichten sind selbst Geschichte. Fans können sich aber auf einen Nachschlag freuen. Eine DVD soll die besten Filme aus sechs Jahren zeigen. Produzent Rainer Jörger will das Trostpflaster bis Weihnachten fertig haben.

Das war’s. Mit einem Feuerwerk an spannenden Geschichten rund um Menschen, die in St. Georgen leben und wirken, verabschiedete sich Bergstadtgeschichtenproduzent Rainer Jörger von diesem Format. Einen Trost für die treuen Anhänger dieser vom SÜDKURIER mitentwickelten und über sechs Jahre erfolgreich gezeigten Multimediashow gibt es. Auf Wunsch vieler Zuschauer wird es die Filmbeiträge bald auf DVD zu kaufen geben.

Obwohl schon vielfach darauf angesprochen, wollte Rainer Jörger die aufwändig produzierten Filmbeiträge ursprünglich nicht auf einen Datenträger packen. Doch letztlich konnte er dem Druck des Publikums nicht widerstehen. Den letzten Impuls setzte wohl eine Zuhörerin, die am Ende der dritten Show am Sonntagnachmittag beim Finale aufstand und den Kameramann direkt ansprach. Damit griff sie wenige Augenblicke Bürgermeister Michael Rieger vor, der schließlich ankündigte, dass eine DVD-Produktion „fast schon in trockenen Tüchern sei“.

Wie Rainer Jörger am Tag nach den Bergstadtgeschichten sagt, werden allerdings nicht alle in den vergangenen sechs Jahren produzierten Beiträge auf der DVD zu finden sein. Dafür sei allein die produzierte Datenmenge zu groß. „Es wird ein Best of geben. Mit Filmen, die alleinstehend Sinn machen.“ Dafür will er auf den Datenträger noch jede Menge Zusatzmaterial packen. Jörger schätzt, dass die DVD-Produktion bis Weihnachten fertig wird.

Dass etwas Wehmut mitschwang, als er die letzten Bergstadtgeschichten vorbereitete und am Wochenende in der Stadthalle präsentierte, verhehlt Rainer Jörger nicht. „Sechs Jahre waren eine lange Zeit“, sagt er rückblickend. Und gesteht, dass er mit gemischten Gefühlen in die Shows ging. „Ich hatte auch das Gefühl, dass das Publikum die Shows intensiver genoss.“

Auf alle Fälle hatte das Publikum viel Gelegenheit zum Staunen und sich amüsieren. Dazu trugen nicht zuletzt die Kinderreporter der Ganztagesschule der Robert-Gerwig-Schule bei. Die gingen in den Kindernachrichten nicht nur der Frage nach, ob der ehemalige Jugendmusikschulleiter Peter Dönneweg unter die Straßenmusiker gegangen ist, nachdem er im Sommer einen Konzertflügel auf der Straße transportiert hat. Sie machten sich auch Sorgen, ob im Rathaus bald das Licht ausgeht, wenn Kunden ihre Elektrofahrzeuge an der E-Tankstelle unterhalb des Rathauses aufladen.

Von den Imkern erfuhr das Publikum Wissenswertes über die Honigproduktion und Anja Burwig informierte über artgerechte Schweinehaltung. Für einen Schreckmoment in der ersten Sitzreihe sorgte jedes Mal die Jugendfeuerwehr, die auf Kommando einen Löschangriff simulierte. Zum Glück kam aus dem Strahlrohr nur Luft.

Werbefilmer Steffen Hacker bewies Entertainerqualitäten, als er mit indischem Akzent über Erlebnisse von Dreharbeiten in Indien berichtete, wo dem Team einmal ein Elefant abhanden gekommen ist. Und Jürgen Frommherz gab zum Abschluss seiner 30-jährigen Tätigkeit als Dirigent der Stadtmusik einen Einblick in sein Leben außerhalb der Stadtmusik.

Für die Showelemente sorgten Sängerin Silke Vogt und die Showtanzgruppe Apassiodanza. Die Tänzerinnen waren bereits bei den ersten Bergstadtgeschichten 2012 aufgetreten.

 

Abenteuer Ferienland

Bereits im Herbst 2018 steht Rainer Jörger wieder auf der Bühne in der Stadthalle. Dann präsentiert er die Show Abenteuer Ferienland 2.0. Dort wird St. Georgen in einer etwas anderen Form vorgestellt. (spr)

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