Die Peterzeller Guggenmusiker Bloosarsch wurden beim Internationalen Guggenmusiktreffen in Schwäbisch Gmünd vom Publikum zum besten Stimmungsmacher gewählt.
– Die Peterzeller Guggenmusiker Bloosarsch können mit ihrer Musik ordentlich Stimmung machen. Das haben sie am vergangenen Wochenende unter Beweis gestellt: Beim 29. internationalen Guggenmusiktreffen in Schwäbisch Gmünd – auch bekannt als das „Mekka der Guggenmusik“ – haben die Peterzeller Guggenmusiker das Publikum so sehr überzeugt, dass die Besucher die Gruppe aus Peterzell am Ende des Wochenendes, trotz der Konkurrenz von 20 anderen Guggenmusikgruppen, zum besten Stimmungsmacher wählten.
Seit 1987 ist die Guggenmusik Bloos-arsch schon bei dem jährlichen Guggenmusiktreffen dabei. Am vergangenen Freitag machte sich die Gruppe auf den Weg nach Schwäbisch Gmünd. Ihren ersten Auftritt hatten sie am Freitagabend bei dem Guggenball der befreundeten „Gmendr Gassafetza“. Weiter ging es am nächsten Tag mit der musikalischen Begleitung des traditionellen Narrenbaumaufstellens.
Insgesamt waren in Schwäbisch Gmünd am vergangenen Wochenende 20 Guggenmusikgruppen vertreten. Alle Guggenmusiker zogen mit lauter Musik durch die Straßen, spielten in Gaststätten und auf Bühnen und Plätzen. Den ganzen Samstag waren die Peterzeller Musiker gefordert. Um 11 Uhr pusteten sie zum ersten Mal, um 22 Uhr zum letzten Mal in ihre Instrumente.
Jährlicher Höhepunkt des Guggenmusiktreffens ist der abendliche Auftritt auf dem Marktplatz vor mehreren tausend Zuschauern. Den eisigen Temperaturen hielten die Bloosarsch stand. In entsprechende Kleider eingepackt und mit Hilfe von viel Bewegung und Spaß trotzten sie dem Winter.
Die Besucher des Guggenmusiktreffens konnten abstimmen, welche Guggenmusiker die besten Stimmungsmacher sind, wer den besten Guggensound hat und wer das schönste Guggenkostüm trägt. Dabei wählten sie die Bloosarsch zum besten Stimmungsmacher. Als Preis bekamen die Schwarzwälder Guggenmusiker einen Pokal und eine dreistellige Summe, die in die Kameradschaftskasse fließt. Mit der Auszeichnung in der Tasche ging es am Sonntag zurück in die Heimat.