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St. Georgen Anwohner in Peterzell begrüßen Tempo 30-Zone

Die Peterzeller sind froh über die neue Tempo-30-Zone im Ortskern, wie eine Umfrage zeigt. Sie würden sich sogar für den ganzen Ort eine Geschwindigkeitsbegrenzung wünschen.

Seit rund einem Monat gilt in der Ortsdurchfahrt in Peterzell von der Firma Reifen-Adam bis nach der Metzgerei Müller eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern. Dieses Tempolimit wurde auf Wunsch des Ortschaftsrates eingeführt und soll vor allem der Gefährdung von Fußgängern am Fußgängerüberweg entgegenwirken. Der SÜDKURIER wollte wissen, was die Anwohner vom Tempolimit halten und hat sich deshalb in Peterzell umgehört.

Rosemarie Ullrich findet die Geschwindigkeitsbeschränkung gut, weil viele Kinder und ältere Menschen die Straße am Fußgängerüberweg überqueren wollen. Auch Robin Kieninger kann ihr da nur zustimmen. „Das Tempolimit ist super, jetzt halten die Leute endlich mal am Zebrastreifen“, freut er sich. „Aber die Geschwindigkeitsbeschränkung sollte durch ganz Peterzell gehen.“ Ortschaftsrätin Ilse Storz ist auch froh, dass es diese Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer jetzt gibt.

„Das sorgt einfach für mehr Sicherheit und außerdem ist es für die Anwohner auch ein kleines bisschen ruhiger“, sagt sie. Sie fügt aber auch hinzu, dass das Tempolimit für eine längere Strecke beantragt war und so eigentlich noch zu kurz ist. Monique Junghans findet die Geschwindigkeitsbegrenzung klasse, weil man endlich wieder besser über die Straße kommt. „Das Tempolimit war dringend nötig“, meint Inge Bösinger.

Sie findet, dass die Autos vor allem von der B 33 immer mit einer sehr hohen Geschwindigkeit durch Peterzell fahren und man nie wisse, ob sie auch wirklich anhalten.

Für noch gefährlicher hält sie allerdings das Überqueren der Straße an der Bushaltestelle Krone. „Da kommen von allen Seiten Autos“, sagt sie. Vor allem für ältere Leute ist es, ihrer Meinung nach, eine Zumutung, dort die Straße zu überqueren. Volker Benz hält die Geschwindigkeitsbegrenzung ebenfalls für ausgesprochen sinnvoll, weil es in der Kurve viele unübersichtliche Einfahrten gibt.

Er glaubt aber auch, dass auch durch Macht der Gewohnheit viele Leute schneller fahren. Werner Fichter ist derselben Ansicht. „Es ist gut, aber es hält sich keiner dran. Die Leute fahren hier immer schnell und das ist wirklich gefährlich“, beschreibt er die Situation. Das denkt auch Klaus Ruigis. „Es sollten viel mehr Kontrollen durch die Polizei geben“, findet er. „Hier gibt es eine Schule und einen Fußgängerüberweg, eigentlich sollte man im ganzen Ort nur 30 Stundenkilometer fahren dürfen.“

Tobias Dold, Besitzer des Lebensmittelladens, ist ebenfalls der Meinung, dass das Tempolimit sinnvoll ist. „Für meine Kunden ist es so sicherer“, sagt er. Giesela Fuchs hat auch nichts gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung einzuwenden. Sie sagt dazu: „Man muss nicht immer rasen, man kommt auch langsam ans Ziel.“

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