St. Georgen Ampellösung an der Schorenkreuzung überzeugt Bürgermeister Rieger nicht

St. Georgens Bürgermeister Michael Rieger zweifelt an der Leistungsfährigkeit der künftig mit einer Ampel ausgerüsteten Schorenkreuzung. Neben dem Umbau wird es eine mehrwöchige Sanierung der B 33 bis Peterzell geben.

Dass der Verkehr der Bundesstraße 33 an der Schorenkreuzung beim Gewerbegebiet Hagenmoos bald von einer Ampel ausgebremst wird, steht fest. Jetzt geht es für die drei beteiligten Behörden – Stadtverwaltung, Landratsamt, Regierungspräsidium (RP) – darum, die Lösung möglichst bald umzusetzen. Auch Bürgermeister Michael Rieger macht nach langwierigen Debatten um die Kreuzung Tempo. Wirklich glücklich ist er mit der jetzt gefundenen Lösung aber nicht.

"Das muss schon eine sehr ausgefeilte Schaltung sein, damit das funktioniert", sagt Rieger. Für ihn ist auch die Ampellösung an der Kreuzung zum Peterzeller Wohngebiet dabei kein Vergleich: "Die Verkehrsströme sind hier ganz anders, zudem treffen vier Richtungen aufeinander", so der Bürgermeister. Langfristig wünscht er sich an der Schorenkreuzung immer noch einen Kreisel, vielleicht etwas höher versetzt Richtung Königsfeld. Denn bei der jetzigen Konstellation sei ein Kreisel auf Grund von Auflagen der Bahn mit ihrem nahen Bahnübergang einfach nicht möglich. Auch eine Unterführung unter den Gleisen sei beim begrenzten Platz nicht möglich.

Damit der Bau losgehen kann, muss die Stadt noch einen kleinen Grundstücksstreifen kaufen, um von Königsfeld kommend eine gesonderte Abbiegespur Richtung St. Georgen bauen zu können. Das Gelände gehört der Firma Grässlin, entsprechende Verhandlungen haben begonnen. Rieger versucht, diese schnell abzuschließen. Ein Baustart noch in diesem Jahr scheint aber fast ausgeschlossen.

Wenn voraussichtlich im nächsten Jahr der Umbau der Kreuzung losgeht, wird damit sehr wahrscheinlich eine weitere Straßen-Großbaustelle verbunden sein. Das RP plant, gleichzeitig die B 33 von der Schorenkreuzung bis zur Kreuzung Peterzell zu sanieren und den Straßenbelag auf den rund 1,5 Kilometern komplett zu erneuern. Peter Spiegelhalter, der Leiter der zuständigen RP-Baudirektion in Donaueschingen, rechnet in einer ersten groben Schätzung mit rund 6 bis 10 Wochen Bauzeit und einer zumindest halbseitigen Sperrung der B 33.

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