St. Georgen - "Das ist überdurchschnittlich gut", sagt Jürgen Weisser vom Arbeitskreis Deutsches Phonomuseum, bei dem die Organisationsfäden zusammenlaufen. Da die Anmeldefrist erst am Mittwoch endet, rechnet er damit, dass noch einige Aussteller hinzu kommen. Im vergangenen Jahr präsentierten 43 Aussteller ihre Geräte, Zubehör, Fachliteratur, Tonträger und Ersatzteile.
"Die Anmeldungen hören sich sehr viel versprechend an", sagt Jürgen Weisser. Die Aussteller kommen wiederum aus dem gesamten süddeutschen Raum, aus Frankreich, Österreich und der Schweiz, vereinzelt sind auch Sammler aus nördlichen Bundesländern dabei. In den vergangenen Jahren hat sich die Phonobörse gut entwickelt, Jürgen Weisser ist optimistisch, dass 2009 das zehnjährige Bestehen gefeiert werden kann. "Vor etwa vier Jahren hatten wir mal einen Durchhänger, da lief es nicht so gut, aber in den letzten drei Jahren geht es stetig aufwärts." Warum der Durchhänger? "Das lässt sich nur erahnen. Ich vermute aber, dass es auch mit der wirtschaftlichen Lage zusammenhing." Wie in den Vorjahren hofft der Arbeitskreis auch diesmal, wieder das eine oder andere interessante Objekt für das Phonomuseum ergattern zu können. "Wir werden eigentlich immer fündig", sagt Jürgen Weisser. "Ich hoffe, dass wir für das Museum etwas Historisches an Land ziehen können, aus der Zeit von 1900 bis 1925, vielleicht ein Trichtergrammophon."
