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St. Georgen 30 Kandidaten wollen in den Jugendgemeinderat

12.10.2012
St. Georgen -  Das hätte noch am Montag keiner gedacht: 30 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren kandidieren für den St. Georgener Jugendgemeinderat. Am Montag waren erst vier Bewerbungen eingegangen, bis Mittwoch kamen dann noch 26 hinzu.

Markus Esterle, Leiter der Bürgerdienste, Karola Erchinger vom Arbeitskreis Jugendgemeinderat und Bürgermeister Michael Rieger (von links) hoffen auf eine große Beteiligung bei der Jugendgemeinderatswahl.  Bild: Göbel

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Autor
Nathalie Göbel


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Das Interesse am Jugendgemeinderat in St. Georgen ist groß: 30 Kandidaten zwischen 14 und 18 Jahren haben ihre Bewerbung eingereicht und stellen sich der Wahl, die vom 21. bis 27. Oktober im Internet stattfindet (wir berichteten).

„Es freut mich unglaublich, dass 30 junge Leute den Mut und die Motivation aufbringen, sich einzubringen“, sagte Bürgermeister Michael Rieger bei der Sichtung der Bewerbungsbögen. Noch in diesem Jahr soll die konstituierende Sitzung des Gremiums stattfinden, das dann im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen soll.

Wie Rieger berichtete, steht dank mehrerer Sponsoren ein Budget von insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung, mit denen das Jugendgremium in Rücksprache mit dem Gemeinderat eigene Projekte planen und umsetzen kann. „Allein der Schritt, sich zu bewerben, braucht Mut“, lobte Karola Erchinger.

Die Gemeinderätin (Freie Wähler) hatte zusammen mit Barbara Bahsitta (SPD), Schulsozialarbeiterin Margitta Euler, Jugendhausleiter Klaus Knöpfle und Antonia Musacchio Torzilli von der Wirkstatt den Arbeitskreis begleitet. An dessen Sitzungen hatten in wechselnder Besetzung stets auch Jugendliche teilgenommen.

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Jugendgemeinderat St. Georgen

Seit Anfang 2012 wird in St. Georgen an der Einrichtung eines Jugendgemeinderates gearbeitet. Die Voraussetzungen: Seit 2005 sieht die Gemeindeordnung Baden-Württembergs Jugendbeteiligung ausdrücklich vor. Dazu kann ein Jugendgemeinderat, oder eine andere Jugendvertretung eingerichtet werden, deren Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Im Februar hat der Gemeinderat grünes Licht für das Jugendparlament gegeben. Im SÜDKURIER-Themenpaket finden sie alle Artikel und Bilder rund um den Jugendgemeinderat, die Kandidaten, deren Arbeit und die Wahl selbst.

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