Wie Rieger berichtete, steht dank mehrerer Sponsoren ein Budget von insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung, mit denen das Jugendgremium in Rücksprache mit dem Gemeinderat eigene Projekte planen und umsetzen kann. „Allein der Schritt, sich zu bewerben, braucht Mut“, lobte Karola Erchinger.
Die Gemeinderätin (Freie Wähler) hatte zusammen mit Barbara Bahsitta (SPD), Schulsozialarbeiterin Margitta Euler, Jugendhausleiter Klaus Knöpfle und Antonia Musacchio Torzilli von der Wirkstatt den Arbeitskreis begleitet. An dessen Sitzungen hatten in wechselnder Besetzung stets auch Jugendliche teilgenommen.
Seit Anfang 2012 wird in St. Georgen an der Einrichtung eines Jugendgemeinderates gearbeitet. Die Voraussetzungen: Seit 2005 sieht die Gemeindeordnung Baden-Württembergs Jugendbeteiligung ausdrücklich vor. Dazu kann ein Jugendgemeinderat, oder eine andere Jugendvertretung eingerichtet werden, deren Mitglieder ehrenamtlich tätig sind. Im Februar hat der Gemeinderat grünes Licht für das Jugendparlament gegeben. Im SÜDKURIER-Themenpaket finden sie alle Artikel und Bilder rund um den Jugendgemeinderat, die Kandidaten, deren Arbeit und die Wahl selbst.
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