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Schwarzwald-Baar-Kreis Von der Idee zum fertigen Produkt

03.12.2010
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Wie auch kleinen Betrieben Innovationsprozesse gelingen, wird im Steinbeis-Transferzentrum Infothek VS-Villingen erklärt

Schwarzwald-Baar – „Innovation ist, wenn der Markt Hurra schreit“, auf diesen einfachen Nenner bringt Alexander Schröder seinen Vortrag im Villinger Steinbeis-Transferzentrum. Auf Einladung der Steinbeis-Infothek war der Innovations- und Technologiebeauftragte der Handwerkskammer Konstanz nach Villingen gekommen, um vor Unternehmern aus der Region darüber zu sprechen, wie Innovationen erfolgreich auf den Markt gelangen.

Ganz wichtig auf dem langen Weg von einer Idee bis zur Markteinführung sei, so Schröder, dass man es auch wolle, und, dass man sich von professioneller Seite helfen lasse. Denn es gebe es viele gute Ideen, die nur allzu oft jahrelang in irgendeiner Schublade schlummerten, weil man sich nicht traue, weil sich niemand so richtig zuständig fühle oder weil man den Wert der eigenen Idee falsch einschätze.

Alexander Schröder erzählt in seinem Vortrag von den drei wichtigen Säulen der Markteinführung innovativer Ideen, vom „Können, wollen und dürfen“. Können heiße, das nötige Know-how und die Personal muss vorhanden sein, sprich die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Wollen hat nach seiner Ansicht sehr viel damit zu tun, dass man die Umsetzung offensiv angeht, dass man ein Budget zur Verfügung stellt und, dass man seinen Mitarbeitern und auch sich selbst zugesteht Fehler zu machen oder eine Sache falsch einzuschätzen. Das „Dürfen“ hänge viel von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab, die es im Vorfeld abzuklopfen gelte.

Was es alles zu beachten gibt und wieviel Zeit, Nerven und finanzieller Einsatz nötig ist, konnte ein zweiter Gast der Veranstaltung exemplarisch aus der Praxis berichten. Hubert Nowack, Zimmermeister aus Rottweil, der für seine Neuentwicklung der kontaktlosen Verbindungen im Holzbau jüngst den „Adalbert-Seitritz-Preis 2010“ erhalten hat, berichtete in einem kurzen humorvollen Vortrag über einen Weg, der ihm viel an Ausdauer und Stehvermögen abverlangt hat. Das hätte er ohne die professionelle Hilfe des Steinbeis-Transferzentrum sicher nicht so schnell und erfolgreich leisten können, bedankte er sich eindrücklich bei Wolfgang Müller, dem Leiter des Zentrums.

Am Nachmittag stellte Projektleiter Ersin Ünal die Kreativitätsmethoden vor, mit denen Probleme in Unternehmen und bei Kunden gelöst werden können. Mit den begeisterten Zuhörern entwickelte er dann live eine neue Taucherlampe und einen innovativen Autoschlüssel. Kreativität, so Ünal, sei eben der Schlüssel für neue Produkte.

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