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30.11.2010  |  1 Kommentare

Schwarzwald-Baar-Kreis Volles Haus bei den Chip-Wäschern

Schwarzwald-Baar-Kreis -  SÜDKURIER öffnet Türen hat gut 65 Neugierigen Blicke hinter die Kulissen der Aasener Hightech-Firma AP&S eröffnet

AP&S-Geschäftsführer Horst Hall führt eine Besuchergruppe der Aktion „SÜDKURIER öffnet Türen“ durch die Montagehalle des Aasener Hightech-Unternehmens.



Volles Haus bei den Chip-Wäschern

Aasen (dan) Reinigungsanlagen für die Chip-Industrie bauen sie, dort im Gewerbegebiet des Donaueschinger Stadtteils Aasen, weggeduckt in eine Gewerbehalle. Klingt fast langweilig, ist es aber ganz und gar nicht, haben gut 65 Neugierige jetzt in einer besonderen Exkursion herausgefunden. Die Veranstaltungsreihe „SÜDKURIER öffnet Türen“ gab den Blick frei auf spannende Abläufe und Geschichten hinter den Firmenmauern.

Wer jemals durch die Autowaschstraße fuhr, hat das Geschäftsprinzip bei AP&S bereits begriffen: Alles muss blitzsauber werden. Nur eben keine Autos, sondern winzig kleine Chips. Und das ist eine hoch diffizile Wissenschaft für sich. So unvorstellbar klein sind die Leiterbahnen moderner Chips, dass möglichst kein Schmutz-Atom in den Weg kommen darf, wenn in vielen Schritten Schicht für Schicht der Chip entsteht. Denn jedes Mikro-Staubkorn kann die spätere Leitfähigkeit.

Wenige weltweit haben die hohe Saubermann-Kunst perfekt drauf, AP&S gehört dazu. Das ist das große Kapital des 70-Mitarbeiter-Unternehmens mit Sitz im Baardorf und Niederlassungen in Shanghai, Singapur, Malaysia.

Ohne Schutzanzug inklusive Haarhaube war für die Besucher am Freitagabend kein Hineinkommen ins Allerheiligste der Aasener Montagehalle. Unter Reinraumbedingungen montieren qualifizierte Fachkräfte die Waschanlagen aus allerlei Komponenten, so schilderten die Geschäftsführer Horst Hall, Alexandra Laufer und Thomas Weber ihren Gästen.

In geteilten Gruppen gingen sie auf Firmentour, weil die Resonanz auf die Einladung des SÜDKURIER die Erwartungen übertraf.

Die Auftragsbücher sind prall. Bei jedem Auftrag geht es schnell um Hunderttausende oder gar Millionenbeträge. Da kann schon mal Nervosität aufkommen, wenn gleich zwei Anlagen kurz vor Auslieferung stehen. So wie auch am Freitag. Aber das ließen sich die Chefs nicht anmerken. Geduldig auskunftsfreudige Gastgeber waren sie. Nicht ganz ohne Eigennutz: Die Firma hat Lehrlingshunger, da tut Kontakt zur Baarbevölkerung gut.

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1 Kommentare
Selbstdarsteller???
Schön wenn man mitbekommt das eine Firma Personal benötigt und genügend Aufträge hat.
Es wäre aber auch interessant zu erfahren was mit dem Personal passiert wenn die Auftragslage nicht mehr so gut ist.
Wäre sicher auch ein interessantes Presse Thema
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