Mein

Schwarzwald-Baar Stimmen Sie über das neue Regiogeld ab

29.01.2010
Bildergalerie
Schlagwörter


Mit dem Gwinner soll die Region ab März eine eigene Alternativ-Währung bekommen. Der Trägerverein will damit die heimische Wirtschaft stärken. Doch zuerst müssen die Gwinner-Scheine natürlich noch gedruckt werden. Und wie diese aussehen werden, können die SÜDKURIER-Leser jetzt per Internet-Abstimmung festlegen.

Schwarzwald-Baar – Die neue Alternativ-Währung Gwinner (wir berichteten mehrfach) setzt ganz auf die Region. Und das, so der Trägerverein „Gwinner e.V.“, soll man den Wertscheinen sofort ansehen. Je zwei Motive pro Geldschein-Typus stehen für die SÜDKURIER-Leser zur Auswahl: Sie können jetzt bis 5. Februar im Internet abstimmen, welche Motive auf die Wertscheine gedruckt werden.

Für den Ein-Gwinner-Schein kann man zwischen den Villinger Münstertürmen oder dem Romäusturm als Motiv wählen. Auf dem „Fünfer“ könnte entweder der Kurgarten-Pavillon oder das Albert-Schweitzer-Haus Königsfeld erscheinen.

Für den „Zehner“ stehen mit Narrenschopf und Rathaus zwei Bad Dürrheimer Motive zur Wahl. Und auf dem 20-Gwinner-Schein wäre entweder für ein Bild des Schwenninger Muslenplatzes oder der Schwenninger Bären Platz.

Den offiziellen Start der Regionalwährung – für die es in Deutschland bereits etliche Vorbilder gibt – plant der Gwinner-Trägerverein in Kürze: Bei zwei großen Infoveranstaltungen am 6. März in Schramberg und am 27. März VS-Villingen können die Interessenten erstmals Euros eins zu eins in Gwinner umtauschen.

Damit bezahlen kann man gleich bei den Veranstaltungen. Und künftig bei bislang rund 65 Akzeptanzstellen in der Region – etwa bei Einzelhändlern, Handwerkern und Gastronomen. Diese können die Wertscheine wiederum ihrerseits für Einkäufe bei Ortsansässigen nutzen oder in Euro rücktauschen.

Doch prinzipiell soll der Gwinner stets in Umlauf bleiben und so regionale Wirtschaftskreisläufe schaffen. Der Euro-Rücktausch kostet daher fünf Prozent Gebühr – wobei das meiste davon als Spende an örtliche Vereine fließt, die die Gwinner-Eintauscher selber aussuchen.

Sicherheit ist dem Trägerverein übrigens sehr wichtig: Die Scheine werden auf fälschungssicherem Spezialpapier mit zehn Sicherheitsmerkmalen gedruckt, sobald die Entscheidung der SÜDKURIER-Leser feststeht. Ein Gwinner-Ausgabevolumen von 50 000 bis 100 000 Euro peilt der Trägerverein für das erste Jahr an.

Stimmen Sie hier ab: Welche Motive sollen das neue Regiogeld schmücken?

Abstimmung Regiogeld
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln