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Schwarzwald-Baar/Benken - Mit einer grenzüberschreitenden Kundgebung am möglichen Standort für ein Atommüll-Endlager im schweizerischen Benken bei Schaffhausen will die schweizerische Bürgerinitiative "Klar!" gegen die Endlager-Pläne und für eine Zukunft ohne atomare Risiken demonstrieren. An der Kundgebung am 20. September ab 12.15 Uhr beteiligt sich auch der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Schwarzwald-Baar-Heuberg/Villingen-Schwenningen zusammen mit anderen BUND-Gruppen aus Südbaden und ruft die Bevölkerung zur Teilnahme auf.

Die Teilnahme an der Protestveranstaltung in Benken begründet der BUND mit Blick auf die geologische Situation am möglichen Endlagerstandort. Denn der Atommüll soll dort möglicherweise in einer Schicht von sogenannten Opalinus-Ton vergraben werden: "Im internationalen Vergleich ist die für den Atommüll vorgesehene Schicht Opalinuston viel zu dünn, um Atommüll eine Million Jahre sicher zu lagern." Die "skandalösen Vorgänge" im deutschen Atommüll-Lager Asse und bei der Stocamine im Elsass dürften sich nicht wiederholen. Die Atomindustrie wolle ein Endlager im Herzen Europas, um Akzeptanz für längere Laufzeiten von Kernkraftwerken in Deutschland und für neue Atomkraftwerke in der Schweiz zu schaffen, so der BUND: "Eine Gefährdung der Rheinanlieger ist für uns nicht akzeptabel."

Ziel der Kundgebung sei es, die regionale und überregionale Bevölkerung, sowie eine breite Öffentlichkeit über den aktuellen Widerstand gegen die Atommülllager-Pläne und gegen alte und neue Kernkraftwerke zu informieren und zu mobilisieren.

Neben Reden stehen bei der Veranstaltung auch Musik, Aktionen, Kinderprogramm, Essen und Trinken auf dem Programm.

Infos im Internet:

www.bund-freiburg.de

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