Schwarzwald-Baar-KreisMassenkontrolle: 2589 Schnellfahrer geblitzt [12]
Bilanz der gemeinsamen Aktionswoche zur Verkehrssicherheit von Polizei, Landratsamt und Großen Kreisstädten: 50 Kontrollstellen, zwölf Fahrverbote und ein Motorradfahrer, der 73 Stundenkilometer zu schnell war
Ein Polizeibeamter zielt bei einer Tempokontrolle mit einer Laserpistole: Mit solchen und anderen Messgeräten wurden jetzt insgesamt 2589 Schnellfahrer geblitzt.
Schwarzwald-Baar (sk/jdr) Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit von Autos, Lastern und Motorrädern ist die Unfallursache Nummer eins im Schwarzwald-Baar-Kreis. Um gegen das gefährliche Schnellfahren vorzugehen, haben der Landkreis, die großen Kreisstädte Villingen-Schwenningen und Donaueschingen sowie die Polizeidirektion Villingen-Schwenningen deshalb ihre Kräfte jetzt erneut für eine gemeinsame Kontrollwoche zusammengespannt. Das Ergebnis der kreisweiten Tempo-Überwachung bilanzierte die Polizeidirektion gestern: 2589 ertappte Schnellfahrer. Schwerpunkte der Kontrollen seien außerhalb von Ortschaften gelegene Bundes-, Landes und Kreisstraßen gewesen. „Von den beteiligten Institutionen waren in gemeinsamen Absprachen Straßen und Straßenabschnitte ausgesucht worden, auf denen schnell, zu schnell, gefahren wird und auf denen Unfälle mit der Hauptursache Geschwindigkeit verzeichnet werden mussten“, informierte Polizeisprecher Ulf Feichtinger. Auch die Kontrollen seien arbeitsteilig organisiert worden. „Die Geschwindigkeitsmessanlagen samt notwendigem Personal stellten die Kreisstädte und das Landratsamt bereit; die Villinger Verkehrspolizei unterstütze und begleitete die Überwachungen mit Anhaltekontrollen. So konnten die ertappten Schnellfahrer schon unmittelbar nach der Messung angehalten und zur Verantwortung gezogen werden“, so Feichtinger. Unter den 2489 Fahrzeugen, die mit zu hohem Tempo in den sieben Tagen der Kontrollwoche von den Messgeräten erwischt wurden, waren 114 sogar mit einer Geschwindigkeit von mehr als 21 Stundenkilometern über dem erlaubten Wert unterwegs gewesen. Zwölf weitere Autofahrerinnen und Autofahrer hatten die Höchstgeschwindigkeit sogar um mehr als 40 Stundenkilometer überschritten, so dass auf diese zwölf ein mehrwöchiges Fahrverbot zukommen wird. Sogar drei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen wird ein junger Motorradfahrer. Er war, und damit war er der traurige Spitzenreiter der Kontrollwoche, innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit seinem Zweirad mit Tempo 123 gefahren und damit sage und schreibe 73 Stundenkilometer zu schnell gewesen. Weiter reichende Folgen als nur ein Verwarnungsgeld wird diese Woche auch für einen weiteren Autofahrer haben. Er war zwar nur mit acht Stundenkilometern zu schnell unterwegs gewesen, hatte allerdings keinen Führerschein. Einen solchen hatte er auch noch nie besessen. „Geschwindigkeitsüberwachungen sind notwenig, das zeigen alljährlich die Unfallstatistik und die beachtlichen und teilweise erschreckenden Bilanzen der Kontrollaktionen“, konstatiert Feichtinger – und kündigt an: „Das Landratsamt, die großen Kreisstädte und die Polizei werden die gemeinsame Geschwindigkeitsoffensive zur Senkung der Unfallzahlen fortsetzen. “ Weitere Artikel zu: Verkehrssicherheit, Polizeimeldungen, |



Bei ShortNews melden
Google melden
Webnews melden
del.icio.us empfehlen
Mister Wong melden


N a t ü r l i c h passieren weniger Unfälle wenn alle langsam fahren. Also: Tempo 10 in der Stadt, Tempo 30 Überland und 50 auf der AB. Oder ? Alles Murx ! So ist das.
Man macht die Kontrollen ja, um die schwarzen Schafe zu erwischen und zu bestrafen und nicht, um die korrekten Autofahrer zu loben.
Und dass an den richtigen Stellen kontrolliert wurde, zeigen die ja wohl die Zahlen.
"die eigentlichen Nicht-Raser evtl. mal paar km/h zuviel drauf haben"
und das behauptet doch eh jeder, der erwischt wird
"
Ne, ganz einfach:
Tempo 30 im Wohngebiet, 50 im Statdverkehr, 100 auf der Bundesstraße und 130 Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn. Dazu noch Einschränkungen an gefährlichen Stellen.
Und wenn man sich daran hält, zahlt man auch kein Bußgeld und es würden nachweislich weniger Unfälle passieren. Die meisten Unfälle passieren nicht, weil schnell gefahren wird, sondern, weil an den falschen Stellen zu schnell gefahren wird.
Und unsere tigermaxe oben hat ebenfalls NULL Ahnung von der Realität.Gäbe es solche Leute nicht,die meinen,alles zu können,dann könnte man die Millionen für die Verkehrsüberwachung sparen...
Aber an Stellen "auf denen schnell" zu schnell gefahren wird, das sagt doch schon alles. Vernünftige Autofahrer rasen nicht da wo kleine Kinder entlang laufen oder sonst eine Gefahr besteht. Aber auf Strecken, die dazu verleiten mal bißchen mehr Gas zu geben, fährt doch (fast) jeder mal etwas schneller. (Wer sich "immer" strikt an jede Geschwindigkeitsbegrenzung hält, werfe den ersten Stein!!!)
Wenn durch die Kontrollen die Gefahr eingedämmt werden soll, dann müssen sie die kriegen die auch an gefährlichen Stellen rasen. Aber nicht die "harmlosen" Autofahrer die "wirklich nur mal ein kleines bißchen" schneller fahren.
Wegen mir ruhig noch mehr Kontrollen und höhere Bußgelder, am besten Einkommensabhängig damits auch richtig weh tut.
Und ob man nun glaubt, die Messung findet an einer Stelle statt, die nur der "Abzocke" dient, ändert doch am Verstoß nix.
Deshalb: schneller fahren, kontrolliert werden, Verstoß zugeben, Bussgeld annehmen und je nach dem gleich zahlen, Danke sagen und anständig weiterfahren...
Das wär' der richtige und vernünftige Weg.
Und wenn ich das unterbinden will, muss ich genau dort kontrollieren. So sieht`s aus und alles andere sind Ausreden. Jeder der wegen eines Verstoßes gegen Verkehrsvorschriften von "Abzocke" spricht, sollte sich vielleicht auch mal klar machen, was er für eine Vorbildfunktion für Fahranfänger hat: Da kann dann beim Anfänger leicht der Eindruck entstehen, dass er so schnell fahren kann, wie er Lust hat und wenn er dafür bestraft wird, ist das keine Strafe sondern "Abzocke" folglich kann das Vergehen ja nicht so gravierend sein.
Fehlt bloß noch, dass die Leute anfangen darüber zu jammern, dass Kaufhausdetektive in Kaufhäusern arbeiten und dass die Strafen für Ladendiebstahl bloße Abzocke sind.
Außerdem sind es überwiegend die finanziell rentablen Stellen an denen geblitzt wird, statt den wirklich gefährlichen. Ich kenne jede Mengen Strecken die gefährlich sind wo auch gerast wird, da wurde noch nie geblitzt. Weil es sich da nicht lohnt, weil sich da nicht jeder 2. zum Rasen verleiten läßt, weil da nur die "irren" Raser sich und anderen das Hirn einrennen. Aber das intetressiert hier anscheinend keinen!!!
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.