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Schwarzwald-Baar-Kreis Massenkontrolle: 2589 Schnellfahrer geblitzt

16.05.2009


Bilanz der gemeinsamen Aktionswoche zur Verkehrssicherheit von Polizei, Landratsamt und Großen Kreisstädten: 50 Kontrollstellen, zwölf Fahrverbote und ein Motorradfahrer, der 73 Stundenkilometer zu schnell war

Schwarzwald-Baar (sk/jdr) Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit von Autos, Lastern und Motorrädern ist die Unfallursache Nummer eins im Schwarzwald-Baar-Kreis. Um gegen das gefährliche Schnellfahren vorzugehen, haben der Landkreis, die großen Kreisstädte Villingen-Schwenningen und Donaueschingen sowie die Polizeidirektion Villingen-Schwenningen deshalb ihre Kräfte jetzt erneut für eine gemeinsame Kontrollwoche zusammengespannt. Das Ergebnis der kreisweiten Tempo-Überwachung bilanzierte die Polizeidirektion gestern: 2589 ertappte Schnellfahrer.

Schwerpunkte der Kontrollen seien außerhalb von Ortschaften gelegene Bundes-, Landes und Kreisstraßen gewesen. „Von den beteiligten Institutionen waren in gemeinsamen Absprachen Straßen und Straßenabschnitte ausgesucht worden, auf denen schnell, zu schnell, gefahren wird und auf denen Unfälle mit der Hauptursache Geschwindigkeit verzeichnet werden mussten“, informierte Polizeisprecher Ulf Feichtinger.

Auch die Kontrollen seien arbeitsteilig organisiert worden. „Die Geschwindigkeitsmessanlagen samt notwendigem Personal stellten die Kreisstädte und das Landratsamt bereit; die Villinger Verkehrspolizei unterstütze und begleitete die Überwachungen mit Anhaltekontrollen. So konnten die ertappten Schnellfahrer schon unmittelbar nach der Messung angehalten und zur Verantwortung gezogen werden“, so Feichtinger.

Unter den 2489 Fahrzeugen, die mit zu hohem Tempo in den sieben Tagen der Kontrollwoche von den Messgeräten erwischt wurden, waren 114 sogar mit einer Geschwindigkeit von mehr als 21 Stundenkilometern über dem erlaubten Wert unterwegs gewesen. Zwölf weitere Autofahrerinnen und Autofahrer hatten die Höchstgeschwindigkeit sogar um mehr als 40 Stundenkilometer überschritten, so dass auf diese zwölf ein mehrwöchiges Fahrverbot zukommen wird.

Sogar drei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen wird ein junger Motorradfahrer. Er war, und damit war er der traurige Spitzenreiter der Kontrollwoche, innerhalb einer geschlossenen Ortschaft mit seinem Zweirad mit Tempo 123 gefahren und damit sage und schreibe 73 Stundenkilometer zu schnell gewesen.

Weiter reichende Folgen als nur ein Verwarnungsgeld wird diese Woche auch für einen weiteren Autofahrer haben. Er war zwar nur mit acht Stundenkilometern zu schnell unterwegs gewesen, hatte allerdings keinen Führerschein. Einen solchen hatte er auch noch nie besessen.

„Geschwindigkeitsüberwachungen sind notwenig, das zeigen alljährlich die Unfallstatistik und die beachtlichen und teilweise erschreckenden Bilanzen der Kontrollaktionen“, konstatiert Feichtinger – und kündigt an: „Das Landratsamt, die großen Kreisstädte und die Polizei werden die gemeinsame Geschwindigkeitsoffensive zur Senkung der Unfallzahlen fortsetzen. “

@ checkitout
Das mit den kleinen Kindern an der Straße war bezogen auf den Beitrag von "jasager".
@blackmamba
Von unbekannt
Einfach mal am Montag in die Zeitung schauen: da werden keine kleinen Kinder in Wohngebieten zu ...
so ist das....
's braucht sich doch keiner aufregen. Jeder, der Kfz fährt, weiss doch um die Verkehrsregeln.
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