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13.05.2014  |  0 Kommentare

Schwarzwald-Baar-Kreis Kochen vom Feinsten

Schwarzwald-Baar-Kreis -  Linda Vogt aus Salach siegt beim Landeswettbewerb junger Köche

Jury-Mitglied Michel Viehmann schaut Linda Vogt bei der Vorentscheidung für den Rudolf Achenbach Preis genau über die Schulter.

Wettbewerbssponsorin Katrin Moos-Achenbach und die Wettbewerbsteilnehmer an der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Villingen (von links): Kai Heinrich, Robin Höfer (dritter Platz), Marc Cecconi, Linda Vogt (erster Platz), Susanne Bode, Yener Serhat (zweiter Platz), Lisa Meschkat, Klaus Rexer (Organisation), Eduard Esterlein, Volker Egen (Landesvorsitzender vom Verband der Köche).  Bild: Hämmerling



Eine Rinderhüfte mit Thymianjus, weißem Spargel und glasierten Karotten, dazu Pinienkern-Gnocchis: Von diesem Hauptgang im Menü von Linda Vogt vom Restaurant Burg Staufeneck in Salach ließ sich die Jury jetzt beim Köche-Wettbewerb in der Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe in Villingen überzeugen. Linda Vogt wird Baden-Württemberg beim bundesweiten Rennen um den „Rudolf-Achenbach-Preis“ in Frankfurt vertreten. Der Preis wird seit 1975 von der Achenbach Delikatessen Manufaktur finanziert und dient in Zusammenarbeit mit dem Verband der Köche Deutschlands (VKD) der Förderung von Jungköchen. Fernsehkoch Tim Mälzer bekam den Preis 1994 mit 23 Jahren verliehen.

Gegen acht Kontrahenten hat sich Vogt in der Vorentscheidung an der Landesberufsschule durchgesetzt, welche zuvor in einer ersten Vorauswahl aus 20 Zweigvereinen in Baden-Württemberg durch theoretische und praktische Prüfungen ausgesiebt wurden. Aus einem über 40 Produkte umfassenden Warenkorb hatte die Jungköche, alle unter 25 Jahre alt und im letzten Ausbildungsjahr, innerhalb von 30 Minuten ein Vier-Gang-Menü für sechs Personen zu kreieren.

Pflichtbestandteile für die Vorspeise waren der Loup de mer (Wolfsbarsch) und Flusskrebse, für die Suppe Wildfond und Wildfleisch, aber auch Erdbeere und Quark mussten sich im Dessert verstehen. „Die Fleischauswahl hätte vielleicht etwas größer sein können. Die Bedingungen zum Kochen hier waren aber optimal“, so Teilnehmerin Lisa Mischkat aus Konstanz.

Bereits von der Jury A wurde in der Küche die Menüausarbeitung, Zeiteinteilung und Sauberkeit begutachtet. Jury B widmete sich der Anrichtweise, Berücksichtigung der Kontraste, Konsistenz und Geschmack. „Wir legen Wert auf absolute Professionalität“, sagt der Chef der Jury, Klaus Rexer. Linda Vogt wird sich mit acht weiteren Teilnehmer nun am 13. und 14. Juni im Frankfurter IB Hotel im Finale messen müssen.

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