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Schwarzwald-Baar-Kreis Hochbegabte haben es oft nicht leicht

28.01.2012


Hochbegabung ist ein Thema: Das Interesse am Vortrag von Psychologin Regine Lang in der Eichendorffschule war groß

Über 200 Eltern, Lehrer und Erzieherinnen waren von den spannenden, informativen und humorvollen Ausführungen der Fachfrau vom Tübinger Institut für Hochbegabung am Mittwochabend in Donaueschingen zum Thema: Hochbegabte Kinder – Persönlichkeit, Entwicklung, Förderung, sichtlich beeindruckt. Lang zog die Zuhörer so in ihren Bann, dass Fragen zunächst einmal zurück gehalten wurden. Erst im letzten Drittel des Vortrages brach das Eis und es entwickelte sich eine interessante Diskussion.

Die Hector-Kinderakademie Schwarzwald-Baar-Kreis und das Staatliche Schulamt hatten dazu eingeladen. Diese bietet für besonders begabte, interessierte, motivierte und kreative Kinder aus dem Grundschulbereich eine ganzheitliche Förderung außerhalb des regulären Unterrichts an. Stützpunktschulen im Kreis sind die Eichendorffschule in Donaueschingen, die Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen und die Klosterringschule in Villingen. Angeboten werden Kurse in Naturwissenschaften, Erlebnispädagogik, Musik, Mathematik, Kunst, Spiele, Sprachen, Geschichte, Literatur und Ernährung.

Die Schule widmet sich intensiv den Lernschwächeren, so dass häufig der Blick für hochbegabte Kinder verloren geht, stellte Regine Lang fest. Gleichzeitig machte sie deutlich: „Der Umgang mit hochbegabten Kindern ist für die Eltern und Lehrer nicht immer einfach.

“ Die ehemalige Erzieherin und jetzige Diplom-Psychologin, die sich seit 15 Jahren intensiv mit dem Thema „Hochbegabung“ befasst und viele Kinder sowie Jugendliche testet, lockerte ihre theoretischen Ausführungen immer wieder mit praktischen Beispielen auf. Sie brachte so die Zuhörer, bei allem Ernst der Sache, immer wieder zum lachen.

Was ist Hochbegabung, wie entwickeln sich außergewöhnliche Leistungen, wie erkennt man Hochbegabung, wie kann man hochbegabte Kinder fördern? Auf diese Kernfragen ging Regine Lang ausführlich ein - und auch auf die Probleme der Eltern und Lehrer im täglichen Umgang mit den Kindern und natürlich auf die Probleme der Kinder selbst. Die Expertin sprach von einem „Testdschungel“, den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Methoden beim Intelligenztest. Zwar nicht mit einem Patentrezept, aber mit vielen wertvollen Tipps und Anregungen verließen die Zuhörer nach über zwei Stunden den Eichendorffsaal.

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