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Schwarzwald-Baar-Kreis

TypischFrau Besenreiser ein Alarmzeichen

11.11.2009
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Der Tag war mal wieder lang, Sie hatten kaum Bewegung und Ihre Beine brennen und kribbeln wie nach einem langen Fußmarsch. Vielleicht sind sogar die Fußknöchel geschwollen und Ihre Füße passen kaum mehr in die Schuhe? Und dann sehen Sie auf einmal die ersten kleinen Besenreiser... „Das sind die ersten Alarmzeichen und die Vorboten venöser Durchblutungsstörungen“, sagt Heike Höfler, bekannte Buchautorin aus Trossingen.

Keine Frage: Unsere Beine und Füße leisten Schwerstarbeit. „7.200 Liter verbrauchtes Blut überwinden täglich einen Höhenunterschied von etwa 1,50 Meter“, sagt die staatlich geprüfte Sport-und Gymnastiklehrerin und warnt vor den Folgen einer Venenschwäche. Und sollten bei Ihnen schon Krampfadern erkennbar sein, wird es Zeit, dass Sie aktiv werden. Das ist zwar relativ einfach, erfordert aber einige Disziplin, denn leider ist aktiv sein, tatsächlich auch so gemeint. „Das tut den Venen gut“, heißt Heikes neuestes Buch (ISBN 978-3-8354-0566-0) und darin finden Sie etliche Übungsprogramme zur Vor- und Nachsorge, für zwischendurch im Büro, bei langen Bahn- und Autofahrten, für Flugreisen und sogar am Strand.

„Venenprobleme sind nicht nur Schönheitsfehler“, warnt die Sportlehrerin, die seit 2002 selbständig ist und bereits zahlreiche Bücher geschrieben hat. Aus Krampfadern kann eine chronisch venöse Blutstauung werden. Kommt es zu Wasseransammlungen oder Schwellungen in den Beinen, ist das ein Ödem, was wiederum eine Venenentzündung auslösen kann, die zwar schmerzhaft aber nicht lebensbedrohlich ist. Doch dadurch kann es zu einer Hautentzündung kommen, die juckt brennt und nässt, oder im schlimmsten Fall in einem offenen Bein endet. Absolut gefährlich ist schließlich eine Beinvenenthrombose. Dabei bildet sich ein Blutpfropf, der die Vene teilweise oder ganz verschließen kann. Löst sich dieser Blutpfropf, kann es zu einer Lungenembolie kommen.

„Jährlich sterben etwa 35.000 Menschen an einer Lungenembolie und zu 90 Prozent der Fälle ist die Ursache eine tiefe Bein- oder Beckenvenenthrombose“, nennt Heike ein paar Zahlen. Wichtig besonders für junge Frauen: Nehmen Sie die Antibabypille ist gezielte Venengymnastik eigentlich schon Pflichtprogramm, denn die Pille bewirkt eine Gewebeauflockerung und Venenerweiterung.

Generell gilt: Was Ihren Beinen gut tut – tut auch dem ganzen Körper gut. Und im Augenblick kommen unsere Wissenschaftler fast immer zu dem gleichen Ergebnis: Egal ob Depressionen, Übergewicht oder Krebs, die beste Vorbeugung ist Bewegung und gesunde Ernährung. Sämtliche Übungen und Empfehlungen in Heikes Buch gehen genau in diese Richtung.

Barbara Dickmann

Der besondere Kurs mit Heike Höfler: Ihr Gesicht ist der Spiegel Ihrer Seele, Stress, Anspannung und Probleme sind uns ins Gesicht geschrieben. Dagegen können Sie etwas tun. Der Kurs: Gesichtsentspannung und Nackenübungen, mit Atem-Entspannung hilft durch etliche Übungen, die sich auch bei Schwindel und Tinnitus bewährt haben. Wann: Freitag, 27. November, 18.45 Uhr bis 20.15 Uhr. Wo: Wellnessstudio Inge Fritz, Christian Messner Str. 3 in Trossingen. Info und Anmeldung direkt bei Heike Höfler unter Telefon 0 74 25/ 27 947 oder www.heike-hoefler.de (im Internet finden Sie immer das aktuelle Kursprogramm). (ck)

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