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Schonach Zuschauer umlagern Wettkampfstätte

Am Sonntag herrschte beim FIS-Weltcup endlich einmal einigermaßen gutes Wetter. Das lockte die Zuschauermassen. An der Langenwaldschanze waren es wohl 4000 bis 5000, an der Loipe über 8000 Zuschauer, die sich das Spektakel live ansehen wollten.

Dementsprechend gut war die Laune beim Veranstalter und den Helfern. Statt sorgenvoller Mienen gab es zufriedene und lächelnde Gesichter. Spät startete man den Wettkampf. Erst um11 Uhr begann der Probedurchgang, um 12 Uhr der Wertungsdurchgang. An der wiederum bestens präparierten Schanze sahen die Zuschauer einen tollen Wettkampf und tolle Sprünge. Danach ging es weiter auf den Wittenbach. Hier stand die zweite Auflage des Schneefestes auf dem Programm. Die war auch nötig, um die Zuschauer zu unterhalten, denn der Langlauf startete erst am Spätnachmittag. Doch den Zuschauern schien die lange Wartezeit nichts auszumachen.

Kein Wunder, konnten sie ja einmal trockenen Fußes auf den Start warten. Und das Warten wurde durch das Station-TV unter Regie von Moritz Huber verkürzt. Hier wurden den Zuschauern – es strömten immer mehr Menschen zum Skistadion Wittenbach – das zustande kommen der Zeitabstände nach dem Springen vom ehemaligen heimischen Spitzenskispringer Alexander Herr erläutert, auch gab es Infos über das Wachsen und der Nachwuchs des Skiteams Schonach-Rohrhardsbergs stellte sich vor. Moderator Stefan Lubowitzki interviewte Gäste auf dem Podium und rund um die Zuschauertribünen und lud einige Zuschauer zum Quiz ein.

Rund um den Start-Ziel-Bereich herrschte reges Treiben. Die Verpflegungsstände wurden gut genutzt. Auch am Gegenhang sammelten sich jede Menge Zuschauer. Verdursten und verhungern mussten sie nicht, denn dort drüben gab es einen weiteren Verpflegungsstand namens „Zum eiskalten Schonacher“. Hier konnten es sich die Gäste auf Liegen oder Rodeln bis zum Wettkampf gemütlich machen. Der startete dann gegen 16 Uhr und die Zuschauer erlebten einen hochdramatischen Langlauf, bei dem Eric Frenzel einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis stellte, eine enorme Aufholjagd startete und am Ende auch den zweiten Sieg in Schonach einfuhr. Die Siegerpräsentation fand gleich im Anschluss an das Rennen statt. Landrat Sven Hinterseh, DSV-Präsident Franz Steinle, Bürgermeister Jörg Frey, SC-Vorsitzender Gunter Schuster und die Durbacher Weinprinzessin Sabine Rohrer hatten dabei viel zu tun: Zuerst wurden die Sieger des Rennens gekürt, dann die Erstplatzierten des Weltcups und schließlich wurde die Kristallkugel an die beste Mannschaft des Winter übergeben.

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