Mein

Schonach Streit um Klaus Ringwalds Vermächtnis

10.02.2012


Familie des verstorbenen, großen Sohnes der Gemeinde Schonach geht mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit und beklagt sich

Streit zeichnet sich in Schonach ab zwischen Angehörigen des viel zu früh verstorbenen Künstlers Professor Klaus Ringwald und der vor zwei Jahren gegründeten Klaus-Ringwald-Stiftung. In einem offenen Brief legen die Ringwald-Angehörigen dar, dass sie sich übergangen fühlen.

Die Situation scheint bis jetzt schon so drastisch eskaliert zu sein, dass beide Seiten sich anwaltlich vertreten lassen. In dem offenen Brief erklärt die Familie von Klaus Ringwald, dass sie um eine für sie nachteilige Abwicklung des Nachlasses des großen Bildhauers fürchtet.

Der Vorstand der Stiftung wollte zum Inhalt des Schreibens derzeit keine Stellung nehmen. Vorstandsmitglieder sind der ehemalige leitende Schulamtsdirektor Klaus Auberle aus Schwenningen, der Schonacher Freund des verstorbenen Künstlers, Klaus Schuler und der promovierte Kunsthistoriker und von Professor Ringwald sehr geschätzte Fachjournalist, Johannes Werner. Beide Parteien seien derzeit im Gespräch weil „großer Klärungsbedarf“ herrsche, war gestern aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren.

Wie der SÜDKURIER berichtete, gründete Professor Ringwald die Stiftung in der Absicht, sein Gesamtwerk in Schonach präsent zu halten. Im Hinblick darauf wurde beim Regierungspräsidium Freiburg die Rechtsform einer Stiftung eingerichtet. Kein Zweifel bestehe daran, dass eben jene Stiftung Universalerbin der Kunstwerke und auch die Bauherrin des Ausstellungsgebäudes ist, das Professor Klaus Ringwald selbst bis zu seinem Ableben im November 2011 minutiös geplant und auch weitgehend eingerichtet hat.

Die Einrichtung ist weitgehend unter Dach und Fach. Im Augenblick wird noch an der Inneneinrichtung gearbeitet. Tatsache ist, dass Klaus Ringwald in der Absicht, seine Kunstwerke zusammenzuhalten und zu dokumentieren, jedenfalls von den handlichen Bronzearbeiten immer ein Exemplar für den Besteller und ein Exemplar für sich selbst gemacht hat.

Bei den großen Werken wie beispielsweise den Münstertoren in Villingen war dies naturgemäß nicht möglich. Hier war es erklärter Wille des großen Bildhauers, die Entwürfe ebenfalls zu dokumentieren.

 

streit ums erbe
Von unbekannt
ich finde es sehr traurig, daß der künstler klaus ringwald mit seiner familie derart unversöhnt ...
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung
Unsere Community-Regeln