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Schonach Junge Skispringer freuen sich über Sieg

Nachwuchs-Wintersportler feiern ausgelassene Siegerehrungsparty im Schonacher Haus des Gastes nach dem Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“

Jonas Jäkle, Claudio Haas, Tim Hettich, Nico Feser, Raphael Fischer und Benedikt Kuner sind Bundessieger bei Jugend trainiert für Olympia. Mit knappem Vorsprung verwies das Regionalteam Schonach/Triberg die starke Konkurrenz aus Thüringen und Isny auf die Plätze im Demonstrationswettbewerb Skisprung. „Was soll man auch anderes erwarten, wenn man Namen liest wie Jäkle oder Hettich“, kommentierte Moderator Kai Gemeinder bei der Siegerehrung im Haus des Gastes. Die Nachwuchssportler feierten ein ausgelassenes Fest und bejubelten gemeinsam ihre Sieger. Jeder einzelne Wettbewerb lebte in den Kurzfilmen von Markus Ketterer auf.

Erfolgreiche Wintersportler wie Verena Bentele, Martin Schmitt, Hansjörg Jäkle, Hans-Peter Pohl oder Georg Zipfel brachten einen Hauch von Olympia und Paralympic an die Wettkampfstätten. Und als Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees sammelte Christian Wassmer durchweg positive Eindrücke aus den Bundesfinals aller jungen Sportler. Besonders fasziniert zeigte er sich vom Miteinander behinderter und nicht-behinderter Sportler.

„Es war eine super Atmosphäre“, lobte Verena Bentele. Sie war vor allem fasziniert, wie sich die Jugendlichen untereinander anfeuerten und wie die einzelnen Bundesländer sich gegenseitig in allen Wettbewerben unterstützen. Ihr ausdrückliches Lob zollte sie Hans-Peter Pohl. „Er war super vorbereitet und hat fachlich richtig kommentiert“, beurteilte sie. Den Organisatoren vor Ort, angefangen von Bürgermeister Jörg Frey und Organisationschefin Heidi Spitz bis zur Rentnergang und den Dom-Clemente-Schülern, bescheinigte sie ein herzliches Engagement.

„Ich müsste tagelang überlegen, was nicht gepasst hat“, resümierte auch Ministerialrat Karl Weinmann zufrieden. Schonach und das Kultusministerium verbinde eine Freundschaft, nannte er als Grundlage der erfolgreichen Zusammenarbeit. Bürgermeister Jörg Frey bezeichnete die vergangenen Tage als „schönstes Bundesfinale, das ich je erlebt habe“. Er würdigte die Leistungen der jungen Sportler, die Qualität habe zugelegt und sie hätten Enormes geleistet. Neben der Springergruppe von Hansjörg Jäkle waren weitere baden-württembergische Sportler erfolgreich. So siegten die Sehbehinderten der Länderkooperation Schleswig-Holstein/Baden-Württemberg. In der Wettkampfgruppe vier erwiesen sich die Langläufer aus Titisee-Neustadt als unschlagbar. Beim alpinen Demonstrationswettbewerb belegten die Gymnasiasten aus Kirchzarten den zweiten Platz vor den Schülern des Gymnasiums Isny. „Wir wollen etwas von unserem Glück zurückgeben“, erklärte Karl Weinmann die Geldspende für die Behindertenwerkstätte in Titisee-Neustadt. Die Siegerehrung war eingebettet in die „Action Time“-Veranstaltung der Deutschen Olympischen Akademie. „Wir wollen die olympische Idee fördern“, beschrieb ihr Vorsitzender, Andreas Höfer, das Anliegen. Die Teilnehmer könnten Gemeinschaft erlernen und erfahren, dass es sich lohnt, Regeln einzuhalten und fair zu sein. Für die Unterhaltung zwischen den Ehrungen sorgte das Akrobatiktrio Body Construction und die Hip-Hoppers der Dance Emotion aus Freiburg. Der Bulgare Encho Keryazov brachte mit seiner atemberaubenden Akrobatik Glanz eines Preisträgers des monegassischen Zirkusfestivals auf die Bühne.

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