Das war eine Überraschung, als bei der Frühlings-Eröffnung des Westweges Pforzheim-Basel Reporter auf der Wilhelmshöhe in Schonach auftauchten. Aufmerksam musterte die Moderatorin vom Funkhaus Ortenau die müden Wanderer, die sich gerade im Lokal niedergelassen hatten. „Wo sind die Vorsitzenden“, wollte Sarah Dieterle wissen und blickte sich suchend unter den rund 30 Gästen um. Sie war bereits darüber informiert, dass die Ortsgruppe (OG) des Schwarzwaldvereins Schonach zusammen mit der Ortsgruppe St. Georgen vom Schonacher Haus des Gastes bis zum Westweg-Portal auf der Wilhelmshöhe marschiert war.
Klaus Kopp, der Vorsitzende der Ortsgruppe Schonach, zeigte sich total überrascht über den ungewöhnlichen Besuch, erklärte sich aber trotzdem sofort zum Interview bereit. Auch sein Kollege aus St. Georgen sprang auf und eilte auf die Moderatorin und ihren Assistenten zu. Von Walter Meder wollte Sarah Dieterle wissen, woher der Klosterweiher in St. Georgen seinen Namen hat und sie musste nicht lange auf die Antwort warten.
„Bei uns gibt es tolle Wanderwege und gute Luft“, antwortete Klaus Kopp auf die Frage, warum ihm seine Heimat viel bedeute. „Wenn's hais isch, komme Deeler zu de Wälder nuff“, ergänzte er zur Freude der Moderatorin im Schonacher Dialekt.
Schon unterwegs hatte Kopp seine Wanderfreunde über viele Sehenswürdigkeiten informiert. Am Skistadion „Wittenbach“ wies er auf das jährliche Highlight der Nordischen Kombination im Skidorf hin, während sein Wanderkollege Gerd Schneider bei der Sprungschanze alles Interessante zum Neubau der Langenwaldschanze erklärte. Auch am Blindensee wurde eine kurze Pause eingelegt, bei der dann die alten Legenden rund um den See aufgefrischt wurden.
Richtig schaurig wurde es dann am Wolfsbauernhof, als Klaus Kopp die Sage von der Wolfshündin Zenta erzählte. Auf der Wilhelmshöhe wartete dann nicht nur das Schwarzwald-Radio, sondern auch Alleinunterhalter Fury, der die Wanderer mit seiner flotten Musik verwöhnte.
