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03.09.2012  |  von Rita Bolkart  |  0 Kommentare

Schonach Bussi für die feschen Festbesucher

Schonach -  „Wasser ist unser Element, wenn es auch manchmal unerwünscht kommt“, kommentierte Kommandant und Festwirt Bernd Kaltenbach beim Bieranstich die Wetterkapriolen. Das hielt aber niemanden davon ab, auf dem 43. Schonacher Volksfest ordentlich zu feiern.

Christine Tränkle (Mitte) begrüßt herzlich die zünftig gekleideten Festbesucher mit Schnaps und Küsschen.  Bild: Bolkart

Manfred Schuler (links) und Winfried Hör von der Altersmannschaft der Feuerwehr sorgen dafür, dass die zahlreichen Lose für die Tombola unters Schonacher Festvolk kommen.

Mit einem routinierten Bieranstich eröffnen Bürgermeister Jörg Frey, Fördervereinschef Christof Schwer und Brauereivertreter Artur Welte (von links) das 43. Schonacher Volksfest.

Felix Schyle und Markus Dieterle haben den Bierausschank voll im Griff.

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Im Namen des Fördervereins der Feuerwehr begrüßte er das Festvolk und ganz besonders die Feuerwehrkameraden aus Schönwald, Triberg und Niederwasser. Sie hatten mit ihren Fahrzeugen den Festzug begleitet.

„Drei wunderschöne Volksfesttage“ wünschte Bürgermeister Jörg Frey, der den Bieranstich kurz, schmerzlos und verlustfrei erledigt hatte. Er richtete auch herzliche Dankesworte an die Aufbauer und Einrichter des Volksfestzeltes, die „bei übelstem Wetter“ eine Woche lang für das Festvergnügen geackert hatten und wünschte ihnen, dass der Festerfolg die Mühen kröne. Mit dem Badnerlied stimmte der Musikverein Kurkapelle Schonach unter der Leitung von Berthold Berberich die Besucher auf die Volksfesttage ein.

Dennoch verlief der Festauftakt eher verhalten. Nur 50 Portionen Gratis-Pommes gab Claudius Hansmann beim Familienessen aus. Offenbar war den jungen Familien das Wetter für einen Festbesuch doch zu unlustig. Zur Partynacht hin füllte sich das Festzelt dann aber doch. Zum Motto „Wenn die Mädels im Dirndl posen, steppt der Bock in Lederhosen“ hatten sich viele Festbesucher entsprechend gekleidet und waren, wie Bernd Kaltenbach formuliert, „ein optischer Leckerbissen“. Das Empfangskomitee, bestehend aus Christine Tränkle und Rebecca Brischke, hatte gut zu tun, um alle mit Hochprozentigem und Küsschen zu begrüßen. Unentwegt waren die beiden gut gelaunten Frauen im Zelt unterwegs, um wirklich alle zünftig ausstaffierten Besucher willkommen zu heißen.

Mühelos eroberte die hessische Coverband „On Line“ das Festzelt. „An Tagen wie diesen“ feierten sie gleich zum Auftakt einträchtig mit dem Festvolk. Mit ihrem Repertoire, das sowohl aktuelle Songs als auch das beste der letzten 20 Jahren umfasst, heizten sie den Festbesuchern ordentlich ein und spielten bis weit nach Mitternacht. Lange im Einsatz waren die Mitglieder der Altersmannschaft. Unentwegt sorgten sie dafür, dass die Tombola-Lose unters Festvolk kamen. Schließlich hatten sie mit dem attraktiven Hauptpreis einen Anreiz, der zog. Zeitweise wurden sie vom Fördervereinschef Christof Schwer und von Günter Herr unterstützt.

Gut zu tun hatten alle Helfer des Volksfestes. Die Bar hielt, nach letzten Schweißarbeiten am Samstagnachmittag, allen Belastungen stand und die erweiterte Kaffeestube bot neben Kaffee und Kuchen auch die beliebtesten Partydrinks. Die ganze Nacht umlagert waren Bierstand und Weinbrunnen. Die Festgäste nutzten das breit gefächerte Angebot, und feierten eine rauschende Partynacht bis in die frühen Morgenstunden.

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