Die Meinungen, ob das für das kleinere Skidorf von Nutzen ist, gingen indes auseinander. Auffallend viele der von unserer Zeitung befragten wollten explizit nicht namentlich genannt werden. So das dem SÜDKURIER bekannte Vorstandsmitglied eines Vereins, der nicht glaubt, dass Jörg Frey in Schönwald kandidieren will und dass es „besser wäre, er würde sich nicht bewerben.“
Ganz begeistert von der Kandidatur Jörg Freys auf der anderen Seite ein über 70 Jahre alter Schönwälder, der allerdings der Meinung ist, man solle „Triberg nicht umgehen“. Bereits jetzt arbeiten seiner Beobachtung nach „auf der sportlichen Seite“ Schönwald und Schonach bestens zusammen. Der Rentner glaubt aber nicht, dass die Schonacher selbst unter einem gemeinsamen Bürgermeister einer Fusion zustimmten, weil Schönwald dazu „zu viele Schulden“ habe.
Ein junger sich selbst als „Urschönwälder“ bezeichnender Mann wollte ebenfalls seinen Namen nicht nennen, als er sich klar gegen Jörg Frey als gemeinsamen Bürgermeister aussprach. Schönwald muss seiner Meinung nach selbständig bleiben. Er bezweifelt nennenswerte Einsparungseffekte. Die betreffenden müssten auch „doppelte Arbeit“ leisten.
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