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Rottweil Jäger erschießt Familienhund

Ein tödlicher Schuß auf einen Familienhund wirbelt Staub auf: Hat der Jäger Recht, der sagt, der Hund habe gewildert? Oder die Besitzerin, die dem Waidmann mutwillige Tötung unterstellt?

Familienhund Chico mit Katze auf der heimischen Couch
Familienhund Chico mit Katze auf der heimischen Couch | Bild: Privat
Böse Vorwürfe gegen einen Jäger erhebt eine Hundehalterin auf einem Flugblatt, das in Rottweil an öffentlichen Plätzen ausgehängt wurde. Grund: Der Jäger hatte im Bereich Bettlinsbad ihren geliebten Vierbeiner "Chico" erschossen. Damit beschäftigt sich nun auch die Polizei, die Aussagen der Betei ligten sind unterschiedlich. Die Halterin widerspricht der Aussage des Jägers, dass ihr Hund gewildert habe. Sie gehe vielmehr davon aus, dass der Jäger den Hund zunächst mit einem Reh verwechselt habe und ihn mit einem zweiten Schuss dann regelrecht "hingerichtet" habe, Der Anwalt des schießenden Jägers widerspricht vehement und droht mit einem Strafverfahren. Sollte keine sachliche Klärung möglich sein, hieß es, werde er ein Strafverfahren wegen der ehrverletzenden und unwahren Vorwürfe einleiten.

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