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Rottweil Grundsteinlegung für Aufzug-Testturm

Der Grundstein ist gelegt und der Bau des riesigen Aufzug-Testturms von Thyssen-Krupp Elevators (TKE) in Rottweil geht in die nächste Runde. Bei der Gala zum Start der Fundamentarbeiten waren rund 400 Gäste anwesend.

Der Bau des riesigen Aufzug-Testturms von Thyssen-Krupp Elevators (TKE) in Rottweil hat eine weitere Etappe erreicht: Die symbolische Grundsteinlegung für den 246 Meter hohen Giganten war dem Unternehmen aus Neuhausen auf den Fildern gestern eine aufwändige Inszenierung wert. Eigens war eine mobile Festhalle am Bauplatz errichtet worden, wo 400 Gästen ein mehrstündiges Programm mit Reden und Bewirtung erlebten.

Zuvor wurden bei einer Baustellenbesichtigung die schon erzielten Fortschritte deutlich: Seit dem ersten Spatenstich Anfang Oktober haben die Bauarbeiter bereits ein rund 24 Meter tiefes Loch mit 22 Metern Durchmesser in den Fels im Gewerbegebiet „Berner Feld“ am Rottweiler Stadtrand getrieben. Wenn 32 Meter Tiefe erreicht sind, wird eine zwei Meter dicke Beton-Bodenplatte eingebaut, auf der der Turm auf einem Beton-Fundament aus dem Loch emporwachsen kann.

Das 40-Millionen-Euro-Projekt soll schnell umgesetzt werden: Wenn der Winter nicht allzu hart wird, wird das Fundament im Februar fertig sein – und Ende Juni soll bereits die finale Höhe des Bauwerks von 246 Metern erreicht werden. 2016 soll der reguläre Forschungs- und Testbetrieb beginnen.

Die Grundsteinlegung sollte nun gestern den Start der Arbeiten am Fundament unterstreichen. Die Stararchitekten Werner Sobek (Stuttgart) und Helmut Jahn (Chicago), die den Turm entwarfen, waren ebenso mit von der Partie wie viele Gäste aus der regionalen Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Alexander Keller, Vorsitzender der TKE-Geschäftsführung, dankte der Stadt Rottweil für ihre Offenheit und Unterstützung für das Projekt, das bereits international Schlagzeilen machte.

Der Grundstein ist übrigens ein hohler Metallwürfel mit Schlitz, in den Rottweiler Bürger und auch die Gäste der gestrigen Gala ihre schriftlichen Wünsche und Erwartungen zum Turm einwerfen konnten. Der Grundstein wird nicht ganz unten im Turm einbetoniert: Er soll in zehn Jahren wieder geöffnet werden soll, um zu sehen, was aus den Wünschen und Erwartungen wurde.

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