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Rottweil Elefant demoliert Auto - Erneut Kritik an „Afrikas Big Circus“

22.07.2009
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Ausgebrochene Elefanten haben bei „Afrikas Big Circus“ Tradition. In Rottweil beschädigte ein "ausgerissener" Elefant ein Auto.
Ausgebrochene Elefanten haben bei „Afrikas Big Circus“ eine gewisse Tradition. In Lörrach brach im Mai ein Dickhäuter aus und wurde auf einem Kinderspielplatz zwischen Schaukel und Klettergerüst gefunden. Im Juni machte sich ein Elefant in Tuttlingen selbstständig und rannte über eine vielbefahrene vierspurige Bundesstraße.

In dieser Woche gastiert der Zirkus in Rottweil - und prompt beschädigte am Dienstag ein Elefant ein Auto. Einige Dutzend ähnliche Fälle hat die Tierschutzorganisation Peta seit dem Jahr 1996 zusammengestellt. Auch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat den Zirkus wegen irreführender Freikartenaktionen bereits im Visier.

Hohes Risiko

Tierschützer kritisieren seit Jahren, die Schausteller versuchten auf Kosten der Tiere, ihren Zirkus in die Schlagzeilen zu bringen. „Der Zirkus nimmt ein hohes Risiko für seine Elefanten in Kauf und für Passanten und Autofahrer genauso“, sagte Martina Klausmann vom Landestierschutzverband in Karlsruhe.

Eine ganze Reihe von Berichten hat der Verband über dubiose Praktiken des Zirkusses gesammelt. „Allein, dass da ständig ein Elefant rauskommt, ist ja schon seltsam“, sagte Klausmann. Wegen der vielen negativen Berichte habe der Zirkus seinen Namen auch schon häufiger geändert. Früher nannte er sich „Zirkus Monte Carlo“ oder „Zirkus Don Carlos“.

Auch mit Verbraucherschützern gab es schon einige Konflikte. Im April hat die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die Zirkusleute abgemahnt - und wartet seitdem auf eine Unterlassungserklärung.

„Freikarten“ verkauft

Jahrelang hatte der Zirkus „Freikarten“ verkauft - mit dem kleingedruckten Hinweis, dass ein Unkostenbeitrag von fünf Euro erhoben werde. Auch mit den Ordnungsämtern in verschiedenen Städten gab es immer wieder Probleme. Zuletzt hatten sich die Schausteller laut Medienberichten in Rheinfelden (Kreis Lörrach) ohne Genehmigung auf einem landwirtschaftlichen Grundstück niedergelassen - trotz aller Bemühungen der Stadt weigerten sie sich, den Platz zu räumen.

Medienberichten zufolge hätten schon lange vor den ersten Auftritten in Rottweil einige Leserbriefschreiber auf schlechte Zustände bei der Tierhaltung und auf die ungewöhnlich häufigen Ausbrüche der Elefanten aufmerksam gemacht. Zahlreiche Bürger hätten sich deswegen an die Stadt, die Polizei und das Veterinäramt gewandt.

Für zusätzliche Aufregung sorgte der Zirkus am Dienstag mit seiner Ankündigung, Oberbürgermeister Ralf Broß werde auf einem der Elefanten über den Wochenmarkt reiten. Der Rathauschef dementierte am Mittwoch energisch. Ihm sei von seinem Elefanten-Ritt nichts bekannt. Außerdem habe er den Zirkus angewiesen, auf keinen Fall mit einem der Dickhäuter über den Wochenmarkt zu ziehen. Von eigenwilligen Elefanten hat man in der Stadt schon jetzt genug.
Wohin?
Von unbekannt
Wohin zieht denn nun das Negativbeispiel Big Afrika Circus von Rottweil weiter ??
Alle über einen Kamm
Afrikas Big Circus ist ein Beispiel dafür, wie Tierhaltung im Circus nicht sein darf.
Geballte, ungerechtfertigte Hetze gegen den...
Allen, die hier gemeinschaftlich mit ihrer Hetze gegen den Zirkus mit Tieren Lügen und Hass ...
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