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Niedereschach Thomas Müller tritt in die erste Reihe

13.02.2012


– Thomas Müller ist neuer Vorsitzender des Fördervereins der Jakobuschöre. Er tritt damit die Nachfolge der bisherigen Vorsitzenden Brigitte Litzba an, die bei der Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindezentrum nicht mehr kandidierte und sich nach vier Jahren wieder in die zweite Glied zurückzog.

Als Sängerin wird sie dem Chor jedoch weiter die Treue halten.

Das abgelaufene Jahr 2011 war für den Förderverein der Jakobuschöre kein leichtes Jahr: Im Gospelchor sei es zu einige Konflikte innerhalb des Soprans gekommen. Diese hätten die Folge, dass einige Sängerinnen und Sänger dauerhaft weggeblieben sind.

Durch Gespräche habe der Rest des Chores wieder zusammen gefunden. Man habe gelernt, mehr Toleranz zu zeigen und auch daran erinnert, dass man im Gospelchor Freude am Singen haben soll. In diesem Punkt sehen sich sowohl Brigitte Litzba als auch Dirigentin Sarah Staiger nun wieder auf dem richtigen Weg. Die letzten Proben jedenfalls hätten wieder riesigen Spaß gemacht und waren schön und harmonisch, so Sarah Staiger.

Eigentlich hatte der Förderverein ja auch eine eigene Internetseite geplant. Hier sei man jedoch von der evangelischen Kirchengemeinde Villingen-Schwenningen „ausgebremst“ worden. Die Kirchengemeinde in Villingen sei derzeit dabei, eine eigene Homepage zu erstellen, und sobald diese fertig ist, werde unter dem Dach der Kirchengemeinde auch der Förderverein der Jakobuschöre einen Platz bekommen.

Den Kassenbericht von Gaby Speck verlas in Vertretung Anke Maier. Sie konnte einen soliden Kassenstand vermelden, trotz eines Minus im Jahr 2012 in Höhe von 2 289 Euro. 2012 stehen wieder eine ganze Reihe von Konzerten und Auftritten auf dem Programm. Beim Förderverein hat man die Hoffnung, dass diese wieder zu „schwarzen Zahlen“ führen werden. Petra Landsmann und Gaby Brüssow haben die Kasse geprüft und bescheinigten Gaby Speck eine vorbildliche Kassenführung.

Aktuell zählt der Verein 74 Mitglieder, davon sieben passiv. Drei Neueintritten standen im vergangenen Jahr 17 Austritte gegenüber. Diesen „Aderlass“ will man durch gezielte Werbeaktionen baldmöglichst wieder ausgleichen. Anke Maier sprach in ihrem Schriftbericht trotz aller Probleme, die es zu bewältigen gab, von einem schönen und erfolgreichen Vereinsjahr mit gelungenen Auftritten.

Gemeinderat Walter Pankoke, der den Vorstand entlastet und auch die Wahlen geleitete hat, sagte dem Förderverein jede nur mögliche Unterstützung durch die Gemeinde zu, setzte in seinen Ausführungen auch einige „philosophische Akzente“ und gab Tipps, wie der Gospelchor neue Mitglieder werben könnte.

Die Wahlen brachten nicht nur an der Führungsspitze eine Änderung mit sich: Neben Brigitte Litzba hat auch Kassenchefin Gaby Speck nicht mehr kandidiert. Nachfolgerin ist Helga Kassing. Wiedergewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Gerold Reuter und Schriftführerin Christine Treiber. Neue Kassenprüferinnen sind Marianne Mosandl und Claudia Mauth.

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