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Niedereschach Straße nach Kappel wieder frei

03.08.2012
Niedereschach -  Waldarbeiten zwischen Kappel und Weilersbach sind beendet

Noch am gestrigen Nachmittag war ein Trupp Waldarbeiter damit beschäftigt, nach dem notwendigen Holzeinschlag den Wald und die Straße aufzuräumen, ab heute ist die Strecke Weilersbach beziehungsweise Nordstetten Richtung Kappel wieder frei befahrbar.  Bild: Fein

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Wer ab heute von Nordstetten oder von Weilersbach Richtung Kappel fährt, der kann wieder der gewohnten Strecke folgen. Die Umleitung, die dort seit acht Tagen bestand, wurde aufgehoben. „Es war eine notwendige Maßnahme, die Vollsperrung der Kreisstraße 5707 und 5709 im Bereich des Waldes zwischen Kappel und Weilersbach“, erklärt Revierleiter Wolfgang Storz. Notwendig deshalb, weil Baumfällarbeiten insbesondere an der Einmündung der K 5707 in die K 5709 zur Verkehrsicherung überfällig waren. Und wer ab heute seine gewohnte Strecke wieder fährt, der wird feststellen, es ist jetzt viel heller und die Sicht auf die Straße und den Verkehr, insbesondere auch an der Einmündung, ist erheblich besser geworden. Der Grund für diesen neuen Überblick liegt in den Baumfällarbeiten, die hauptsächlich die Straßenränder betroffen haben. Für die Verkehrssicherheit im Bezug auf die Natur ist der Waldbesitzer zuständig, erklärt Förster Wolfgang Storz, wenn da etwas passiere, was aufgrund von Vorschäden an den Bäumen vorhersehbar gewesen wäre, dann könne es teuer werden. Deshalb werden die Bäume auf sichtbare Schäden untersucht und hier natürlich insbesondere die Straßenrandbäume. Dass man in diesem Zuge nicht nur die Verkehrsicherheit herstellt, sondern auch die ganz normale Holzernte mit vorantreibt, ist eine logische Sache. Aus diesem Grund war jetzt ein Trupp von vier Waldarbeitern und zwei beauftragten Unternehmern acht Tage lang tätig. Und aus diesem Grund musste die Strecke auch total gesperrt werden. „Baumfällarbeiten sind nicht ungefährlich“, erklärt Wolfgang Storz, und überdies sei die Straße vom Geäst und den weitern Baumabfällen derart verunreinigt, dass sie eigentlich unbefahrbar ist.

Man habe mit dieser Maßnahme bis zum Ferienbeginn gewartet, um den Berufsverkehr und auch die Schulbusse nicht über Gebühr zu behindern. Um die Zeit der Sperrung möglichst kurz zu halten, wurde für einen Tag auch ein Vollernter eingesetzt. Gestern wurde dann der Wald wieder aufgeräumt und die Straße gereinigt. Wenn man das dem Regen überließe, dann wäre es wohl eine eher schmierige Angelegenheit wegen der diversen Holz-, Nadel- und Blattabfälle. In diesem Abschnitt des Waldes habe man jetzt für einige Jahre Ruhe, lediglich im Inneren seien noch weiter Fällarbeiten geplant, aber die betreffen die Straße nicht.

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