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Niedereschach Radspitz: Randale trotz Sicherheitsvorkehrungen

13.10.2008


Trotz eines ausgeklügelten Sicherheitskonzepts kam es am Rande des Radspitz-Konzerts in Niedereschach zu einer Schlägerei im Umfeld der Eschachalle. Bis gegen 4 Uhr war deshalb die Polizei vor Ort, um Auseinandersetzungen zu verhindern.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse und Diskussionen um die letzten Partys hatte der Fußballclub Kappel als Veranstalter mit seinem Vorsitzenden Walter Erne aber auch alles Menschenmögliche getan, um den Vorschriften des Jugendschutzes und für doe allgemeine Sicherheit Genüge zu tun. Garant dafür war ein eigens dafür engagierter Security-Sicherheitsdienst aus Schonach, der mit seinen sieben Mitarbeitern die Szene zwar im Griff hatte, jedoch auch nicht verhindern konnte, dass es zu vorgerückter Stunde vor der Halle zu einer Schlägerei mit mehreren Jugendlichen kam.

Dabei wurde das Opfer mit Schuhen auch ins Gesicht getreten und schwerst misshandelt, so dass wieder einmal Notarzt, Polizei und Rettungsdienst alarmiert werden mussten. Umso bedauerlicher, da seitens der Vereinsführung wirklich alles getan war, um die Sicherheit zu gewährleisten. FC-Vorsitzender Walter Erne war selbst rund um die Uhr vor Ort, um sich um nahezu alles zu kümmern.

Dass die Vorkehrungen der Veranstalter und des Sicherheitsdienste trotz allem Wirkung hatte, zeigte sich schon bei Annäherung an die Eschachhalle. So war es schon einmal beachtenswert, vor der Halle und auf den Parkplätzen nicht wie sonst die Pulks von Jugendlichen zu sehen, die sich bereits aus dem Kofferraum ihrer Autos mit harten Sachen auf die Partystimmung vorglühten. Dafür war mit einer 200-Meter Bannmeile, in der absolutes Alkoholverbot herrschte und die auch vom Sicherheitsdienst überwacht wurde, auch auf Antrag der Gemeinde gesorgt. Und wer den Saal verließ, um sich draußen aus der Autobar zu bedienen, der musste bei erneutem Betreten der Halle auch erneut den Eintrittspreis bezahlen. Von jedem Partybesucher wurde der Ausweis kontrolliert, und unter 16 Jahren gab es auch keinen Zutritt.

Für die 16- bis 18-Jährigen, erkenntlich am roten Armband, war Schlag 24 Uhr „Zapfenstreich“, und sie hatten die Halel zu verlassen, was mit einem gellenden Pfeifkonzert auch geschah. Auch die Ausgabe von Alkohol war durch verschiedenfarbige Armbänder je nach Altersstufe geregelt. Mehr könne da im Sinne des Jugendschutzes und zur Sicherheit der Gäste bestimmt nicht mehr getan werden, sagte Walter Erna tags darauf.

Dass es trotzdem immer wieder zu Ausschreitungen komme, von denen er sich wie jeder andere Vereinsvorsitzende klar distanziere, darauf hätte eben auch die besten Sicherheitsvorkehrungen keinen Einfluss. Denn letzten Winkel rund um die Halle könne die ganze Nacht durch eben nicht überwacht werden.

Radspitz-Konzert
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Trotz intensiver Sicherheitsvorkehrungen kam es bei der Veranstaltung in Niedereschach zu einer ...
Bedauernswert!
Es muß für jeden Veranstalter frustrierend sein, sich mit solchen Problemen herumschlagen zu müssen!
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