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08.06.2010  |  von Albert Bantle  |  0 Kommentare

Niedereschach Markt mit Streicheleinheiten

Niedereschach -  Der Sinkinger Taubenmarkt lockt wieder zahlreiche Besucher nach Fischbach.

Reges Markttreiben herrscht auf dem traditionsreichen Sinkinger Taubenmarkt, auf dem es unter anderem auch Kaninchen gibt.

Fasziniert sind die Kinder vor allem von den jungen Hasen. Sogar im Kinderwagen werden die Häschen gestreichelt.  Bild: Bilder: Bantle

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Niedereschach – Ungebrochen ist die Anziehungskraft des traditionellen Sinkinger Taubenmarkts. Auch am vergangenen Sonntag strömten die Besucher trotz Südwestmesse und Ferienzeit in Scharen. Es bleibt dabei: Frühjahr und Sommer sind Taubenmarktzeit. Es war wieder überraschend, aus welchen Landkreisen die Besucher nach Fischbach beziehungsweise Sinkingen kommen. Von Stuttgart, Leonberg bis Freiburg und Konstanz reicht das Einzugsgebiet.

Am Sonntag waren vor allem junge Hühner und Enten gefragt, aber auch junge Stallhasen, Meerschweinchen und Tauben wurden gesucht. Die einen wollen über die kommenden Sommermonate hinweg einige Enten, Gänse oder Stallhasen großziehen, damit es zu Weihnachten einen leckereren Braten gibt. Wieder andere aber waren am Sonntag auf der Suche nach weißen Tauben für eine Hochzeit. Je nach Saison werden auf dem Markt auch landwirtschaftliche Produkte aus der „Urproduktion“ angeboten. Am Sonntag reichte dieses Angebot von Kartoffeln bis hin zu Salatsetzlingen

Überwacht von Marktleiter Karl Buksmann, der stets auch größte Unterstützung durch August Baur erfährt, dem Vorsitzenden des Vereins „Sinkinger Taubenmarkt“, lief der Markt wie gewohnt problemlos ab. Besonders die Kinder freuten sich über die vielen Tiere, die einige Streicheleinheiten erhielten. Etwas überhandgenommen hat in jüngster Zeit die Unsitte, dass viele Autofahrer in den abgesperrten Marktbereich rund um das „Kreuz“ fahren und dort ihre Fahrzeuge parken. Das wollen August Baur und Karl Buksmann in nächster Zeit konsequent unterbinden, auch mit Rücksicht auf Anwohner des Marktes. Die haben zur Marktzeit immer wieder Probleme, ihre Haus- und Hofeinfahrten zu erreichen oder von dort wegzukommen. Voll mit eingebunden in das Marktgeschehen ist stets auch das Gasthaus „Kreuz“.

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