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Niedereschach Drei Hunde und eine Katze vermutlich vergiftet

Ein Collie aus dem Raum Niedereschach starb im Sommer nachdem er vermutlich vergiftet wurde. Die Polizei ermittelt in drei weiteren Verdachtsfällen und warnt die Hundehalter.

Sie bekamen Durchfall und erbrachen sich mehrfach: Vier Tiere im Raum Fischbach und Schabenhausen sind laut Polizei womöglich vergiftet worden. Die Polizeihundeführerstaffel ermittelt derzeit in vier Verdachtsfällen. Wie die Polizei gestern bekannt gab, verstarb im Sommer 2011 ein Collie wenige Tage nachdem er sich erbrochen hatte und gelähmt war.

Ende des Jahres zeigten eine Katze und der neue Hund der gleichen Hundehalterin dieselben Symptome. Beide Tiere überlebten den Vorfall. Ende Januar diesen Jahres wurde der Polizei ein vierter Fall gemeldet: Ein Hund aus Fischbach litt nach Angaben der Besitzer unter starkem Durst, bekam Durchfall und erbrach sich mehrfach. Die Symptome zeigten sich, als er im Garten etwas gefressen hatte. Das Tier wurde zum Tierarzt gebracht, der den Hund wegen Vergiftungserscheinungen behandelte und retten konnte.

„Wir haben eine Häufung dieser Symptome festgestellt“, sagt Polizeipressesprecher Harry Hurtz. Deswegen – und weil die Fälle räumlich nahe beieinander liegen, schließt die Polizei nicht aus, dass die Tiere ausgelegte und vergiftete Nahrungsmittel gefressen haben. Zudem sei im Landkreis Rottweil Ende des Jahres ein reinrassiger Rottweiler-Hund gestorben, weil er Rattengift gefressen hatte. Der Besitzer fand mehrere Brocken des Gifts im Garten. „Wir haben Hinweise aus dem Nachbarlandkreis, ob das in Fischbach und Schabenhausen auch so ist, wissen wir noch nicht“, berichtet Harry Hurtz weiter.

Auch die Frage, ob in Niedereschach ein Hundehasser sein Unwesen treibt, oder ob fahrlässig und unbedacht gehandelt wurde, sei momentan noch pure Spekulation. Denn nach Angaben von Harry Hurtz ist in den vier Fällen noch nicht konkret geklärt, was die Tiere vor dem Auftreten der Symptome gefressen haben.

Die Polizei bittet deswegen vor allem Hundehalter darauf zu achten, was ihre Tiere während des Gassigehens fressen. Beim Verdacht einer Vergiftung, die sich vor allem durch Schaum vor dem Mund oder Erbrechen äußert, raten Polizei und Veterinäre mit dem Hund schnellstmöglich einen Tierarzt aufzusuchen. Wenn möglich sollte auch eine Probe der gefressenen Substanz mitgebracht werden.

Die Beamten der Polizeihundeführerstaffel Villingen-Schwenningen gehen den Verdachtsfällen um die vier Tiere in den Niedereschacher Ortsteilen nach. Betroffene Hundehalter oder Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Villingen, Telefonnummer 07721/6010, in Verbindung zu setzen.

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