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Mönchweiler SPD benennt Kandidaten

30.03.2009


Mönchweiler (put) Als letzte der bislang bereits im Gemeinderat von Mönchweiler vertretenen Parteien und Gruppierungen nominierte der SPD-Ortsverein Mönchweiler am Freitag seine Kandidaten für die Kommunalwahlen am 7. Juni. Neun Kandidaten stehen auf der Liste. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht tritt Karl-Friedrich Weißer ein weiteres Mal an. Hannelore Kühling verzichtet auf eine Kandidatur.

„Nicht unbedingt die Menge sondern die Qualität der Kandidaten und deren Kompetenz machen eine gute Liste aus“, ist Armin Frank, der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Versammlungsleiter der Nominierungsversammlung überzeugt. 12 Kandidaten – entsprechend der Gesamtzahl der Gemeinderäte von Mönchweiler – hätten auch auf der Liste der SPD antreten können. Dass eine geringere Anzahl von Kandidaten jedoch keineswegs gleichzusetzen ist mit geringerem politischem Engagement, zeigten die Anwesenden bei der regen Diskussion des Wahlprogramms. Darin legte der Ortsverein seine Ziele auf den Gebieten „Familien“, „Leben/Arbeiten“, „Umwelt und Energie“ sowie „Senioren/Generationen“ fest.

Die Nominierung der Kandidaten geschah entsprechend der Anregung des SPD-Landesvorstandes blockweise zu je drei Kandidaten. Die Zusammensetzung der einzelnen Blöcke erfolgte beim SPD Ortsverein Mönchweiler auf Vorschlag des Vorstandes in Absprache mit den Kandidaten. Folgende Kandidaten treten bei den Kommunalwahlen an: Karl-Friedrich Weisser, 71 Jahre, Rentner, Gemeinderat seit 1980, Bruno Feiertag, 54 Jahre, Lehrer an der Landesberufsschule, Sabine Roth, 48 Jahre, Elektroingenieurin, Ortsvorsitzende der SPD Mönchweiler, Peter Wentz, 51 Jahre, Zimmerer und Fensterbauer, Monique Dziallas, 66 Jahre, Rentnerin, Harald Schuder, 52 Jahre, Anwendungsprogrammierer, freigestellt als Betriebsratsvorsitzender, Renate Friebe, 59 Jahre, Arztsekretärin im Klinikum, Mario Codispoti, 52 Jahre, Fachwirt für Telekommunikation, Betriebsratsvorsitzender und Helma Heim, 59 Jahre, Hausfrau.

Überraschend ist dabei die erneute Kandidatur von Karl-Friedrich Weisser, der eigentlich nicht mehr antreten wollte. In der Nominierungsversammlung war Karl-Friedrich Weisser selbst zwar nicht anwesend, Armin Frank erläuterte Weissers Motivation dahingehend, dass es mit der geplanten Anlage der Firma Hezel und dem Kinderhaus derzeit große kommunalpolitische Projekte gebe, in deren Diskussion Weisser im Gemeinderat maßgeblich eingebunden sei.

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