Mönchweiler Firma B+M in Mönchweiler weiht neue Produktionshalle ein

Der Neubau bietet deutlich mehr Platz für die Produktion und die Büros. Während den Arbeiten gab es durch Altlasten immer wieder Verzögerungen.

Weit mehr als 25 Jahren ist das Mönchweiler Unternehmen B+M erfolgreich im Schaltanlagenbau tätig. In den vergangenen Monaten entstand auf dem Firmengelände ein großer Neubau, mit dem die Produktionsfläche um 670 Quadratmeter und die Bürofläche um 180 Quadratmeter erweitert wird. Rund 1,5 Millionen Euro investiert das Unternehmen damit in die Zukunft und die Weiterentwicklung seiner Geschäftssparten. Am Wochenende wurde mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern die Fertigstellung gefeiert.

Den Auftakt bildete am Freitag ein äußerst vergnüglicher Abend, bei dem Schwabens Spezialist für die Lachmuskeln, Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle aus Bempflingen, als Überraschungsgast auf der Bühne stand. Doch bevor der kecke Schwabe für etliche Lachsalven sorgte, gab Geschäftsführer Rüdiger Storm einen Einblick in die in manchen Teilen komplizierter als erwarteten Bauarbeiten für die Erweiterung.

Mit einem vergnüglichen Abend, bei dem Schwabens Spezialist für die Lachmuskeln, Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle, als Überraschungsgast auf der Bühne steht, weiht das Mönchweiler Unternehmen B + M Schaltanlagenbau am Wochenende seine neue Produktionshalle ein.
Mit einem vergnüglichen Abend, bei dem Schwabens Spezialist für die Lachmuskeln, Bernd Kohlhepp alias Herr Hämmerle, als Überraschungsgast auf der Bühne steht, weiht das Mönchweiler Unternehmen B + M Schaltanlagenbau am Wochenende seine neue Produktionshalle ein. | Bild: Cornelia Putschbach

Im April 2013 habe man sich zum ersten Mal die Frage gestellt, ob eine Erweiterung Sinn mache, berichtete Rüdiger Storm, der die Geschäftsführung gemeinsam mit Klaus Müller innehat. Mitgründer Rolf Ballreich habe damals wesentlich zur Entscheidung beigetragen, das Risiko einzugehen. Leider habe er die Fertigstellung des Neubaus jetzt nicht mehr miterleben können.

Nach einer umfangreichen Phase der Planung war im Oktober 2015 Baubeginn. Bereits davor habe man damit gerechnet, dass der Baugrund nicht einfach sein würde. Der Neubau entstand auf der früheren Trasse der Bundesstraße. Doch die Probleme übertrafen die Befürchtungen. Teerhaltiger Aushub musste beispielsweise in großen Mengen als Sondermüll entsorgt werden und beim kompletten "Umdrehen des Grundstücks" sei manches Telefonkabel mit umgedreht worden, sodass das Unternehmen immer wieder nicht zu erreichen gewesen sei. Im späten Herbst des vergangenen Jahres war der Neubau dann schließlich weitgehend fertiggestellt. Nach dem Jahreswechsel wurden die neuen Räumlichkeiten bezogen. In den vergangenen Monaten ging es dann noch an die Fertigstellung der Außenanlagen.

"Im Ergebnis sind wir stolz auf das, was hier entstanden ist", freut sich Rüdiger Storm. Sei großer Dank galt dabei nicht nur den verschiedenen Gewerken des Baus und den Mitarbeitern des Unternehmens, sondern insbesondere auch den beiden Ehefrauen der Geschäftsführer, Martina Müller-Roth und Susanne Storm. Sie seien diejenigen, die letztlich das Risiko auf sich genommen hätten und das Projekt finanzierten, betonte Rüdiger Storm.

Der feierliche Abend bot für die beiden Geschäftsführer neben der Freude über die Fertigstellung des Neubaus auch die passende Gelegenheit, Hans-Jürgen Patzer für dessen zehnjährige Mitarbeit im Unternehmen zu danken. Für die Gemeinde Mönchweiler dankte Bürgermeisterstellvertreter Peter Kaiser dem Unternehmen für "den Mut und die Investition in die Zukunft". Die Gemeinde brauche innovative, zukunftsorientierte Betriebe, die den Industriestandort stärken. Am Samstag präsentierte sich das Unternehmen seinen Geschäftspartnern sowie den Familien der Mitarbeiter bei einem Tag der offenen Tür.

Mehr Mitarbeiter

Wesentlicher Grund für die große Erweiterung der Firma B+M ist, so sagen die Geschäftsführer Klaus Müller und Rüdiger Storm, dass in der Zukunft in Erweiterung des reinen Schaltanlagenbaus auf das Angebot von ganzen Automatisierungslösungen gesetzt werden soll. Dazu setzt man auf Kompetenz und neueste Technik. Unter anderem soll die Mitarbeiterzahl von derzeit rund 35 deutlich erweitert werden.

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