„Hinter uns liegt ein Jahr der Feste und der Diskussionen.“ So fasste die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Mönchweiler, Sabine Roth, in der Jahreshauptversammlung am Freitagabend das vergangene Jahr zusammen. Hinsichtlich der Festivitäten scheint das kommende Jahr etwas ruhiger zu werden.
Mönchweiler – Der SPD-Ortsverein hatte auf seiner Jahreshauptversammlung wahrlich keinen Mangel an diskussionswürdigen Themen. Dies belegte nicht nur der ausführliche Argumentenaustausch zur geplanten Feststoffkonditionierungsanlage, von der der SÜDKURIER bereits berichtete.
Zunächst konnte Sabine Roth im Rahmen der Jahreshauptversammlung jedoch fünf Mitglieder des Ortsvereins für ihre 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD auszeichnen. Sigrid Christiansen, Gisela Frank, Armin Frank, Anneliese Weisser und Karl Weisser traten 1969 der SPD bei. „Damals gab es in Mönchweiler offensichtlich keine 68er sondern eine 69er Bewegung“, vermutete Sabine Roth in diesem Zusammenhang.
Darüber hinaus konnte der SPD-Ortsverein auf zahlreiche Aktivitäten im vergangenen Jahr zurückblicken. So nahm man an der 750-Jahr-Feier mit einem Luftballonwettbewerb teil, beteiligte sich am Weihnachtsmarkt der Gemeinde und feierte im Februar das 90-jährige Bestehen des Ortsvereins. Die Bevölkerung war zu mehreren offenen Diskussionsabenden mit mehrheitlich kommunalpolitischen Themen eingeladen und im Kreisvorstand arbeitete man, vertreten durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Armin Frank, mit.
In ihrem Kassenbericht konnte Karin Weisser, die bereits seit 25 Jahren Kassiererin des Ortsvereins ist, eine für den Kommunalwahlkampf ausreichend gefüllte Kasse vermelden.
Bei den anstehenden internen Wahlen wurde der Vorstand mit Sabine Roth als Vorsitzender, dem Stellvertreter Karl-Friedrich Weisser, Kassiererin Karin Weisser, Schriftführer Dietmar Eberhard, Pressereferent Harald Roth sowie den Beisitzern Bruno Feiertag, Armin Frank, Hannelore Kühling und Friedrich Scheerer jeweils einstimmig bestätigt.
Im Anschluss an den formellen Teil der Versammlung bestand Gelegenheit zur Debatte über kommunalpolitische Themen. Den meisten Raum nahm dabei die geplante Feststoffkonditionierungsanlage ein. Doch auch der Stand der Diskussion über die Zukunft der beiden Kindergärten wurde kurz erläutert. Demnach erörtern die Verantwortlichen derzeit – zunächst nichtöffentlich im Rahmen eines moderierten Prozesses – verschiedene Modelle, die im Laufe des Jahres in einer Bürgerversammlung dann öffentlich diskutiert werden sollen.