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Löffingen Vereine rufen zum bunten Abend

Im Jahr 838 erstmals urkundlich erwähnt, rund 375 Einwohner, am Tränkebach und an Wutach-, Gauchach- und Engeschlucht gelegen – so kennt man Bachheim. Doch die Beschaulichkeit ändert sich zwei Mal im Jahr, an Fastnacht und an den Pfingstwandertagen.

160 Mitglieder hat der Narrenverein, der 1958 aus der Taufe gehoben wurde. Heute gehören Burgmüller, Burgmüllerin, Elferrat, Narrenvater, Narrenmutter und die Wutachpiraten zu den Aktiven des Vereins, der zur Schwarzwälder-Narrenvereinigung gehört. Nach der Gründung beherrschten die Wutachpiraten das Fasnachtsgeschehen, die 1973 von der Zunft der Burgmüller abgelöst wurde und erst 2011 durch junge Mitglieder wieder reaktiviert wurde. Bei der Gründung stand die Erzählung „Juniperus“ des Dichters Viktor von Scheffel Pate. Er hatte den Kampf an der Gauchachbrücke zwischen dem Landvogt von Almendshofen und den Burgmüllern 1188 erzählt. Damals waren es die Burgmüller, die die Mühle retteten, 1988 retteten sie durch ihre Arbeitskraft das Milchhäusle, um daraus das Narrehisli zu machen. 1973 hatten die Narren die Idee, einen Wanderweg durch die bis dahin kaum erschlossene Engeschlucht zu bauen. Seither betreuen sie nicht nur diesen Wanderweg, der mit Stegen und Treppen gangbar gemacht wurde, sondern dies war auch die Geburtsstunde der beliebten Pfingstwandertage.

Derzeit sind die Bachheimer ganz auf Fasnet eingestellt. Am Samstag, 31. Januar, wird sich um 20 Uhr der Vorhang in der Drei-Schluchten-Halle zum bunten Abend der Vereine heben. Um 14 Uhr findet das Kinderprogramm statt.

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