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Löffingen Schulvereinbarung erneuert

08.06.2011


Löffingen – Still wurde es in der Aula der Realschule, als Rektor Wolfgang Jarvers, Elternbeiratsvorsitzender Elmar Fehrenbach und die Schulsprecher als Erste ihre Unterschrift unter die neu formulierte Schulvereinbarung setzten. Die erste Schulvereinbarung wurde im Herbst 2004 von der Schulversammlung unterschrieben, im November 2006 wurde dieser Akt wiederholt und nun nach einer klareren Formulierung waren es erneut die Klassensprecher, die stellvertretend für die 338 Schüler ihre Unterschrift unter diese Vereinbarung setzten.

Geplant ist, diese Vereinbarung, die als Vertrag zwischen Schüler und Schule angesehen werden kann, jedes Jahr mit einer Unterschrift zu bestätigen. Bei der Anmeldung der neuen Schüler unterschreiben die Eltern diese Schulvereinbarung, die neuen Fünftklässler lernen in den ersten Schulwochen im Fach „Soziales Lernen“ mit ihren Klassenlehren den Inhalt und unterschreiben dann ebenfalls.

Die Schulversammlung, bestehend aus Schülern, Elternvertretern und Lehrern, hatte im Vorfeld klare Ziele für die Schulvereinbarung gesetzt. Darin heißt es: „Die Realschule Löffingen (RSL) stärkt die Persönlichkeit ihrer Schüler und erwartet von ihnen, Zivilcourage zu zeigen. Die RSL erzieht zu Respekt, Höflichkeit, Wertschätzung und Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Ihr Ziel ist es, junge Menschen an praktiziertes soziales Engagement heranzuführen. Die RSL weiß, dass Interesse, Wissen und Leistung Grundvoraussetzungen für Anerkennung und Erfolg im Leben sind und fordert deshalb Leistungsbereitschaft ein. Die RSL bestärkt ihre Schüler, ihren kreativen Kräften zu vertrauen und diese weiter zu entwickeln. Die RSL geht auf Eltern zu und begrüßt es, wenn sie sich in das Schulleben ihrer Kinder aktiv einbringen. Die RSL achtet darauf, dass niemand durch Worte, Gesten oder Kleidung verletzt beziehungsweise provoziert wird.“ Ein hohes Ziel, das sich hier die Rektoren Wolfgang Jarvers und Konrektor Peter Kunz mit den Elternvertretern Elmar Fehrenbach und Dagmar Frank, aber auch die Lehrer, Eltern und die Schüler selbst gesteckt haben. Die Schulvereinbarung wird dieses hohe Ziel untermauern. Namentlich wurden die Klassensprecher aufgerufen, die ihre Unterschrift unter die Vereinbarung setzten.

Jarvers hatte zuvor die Bedeutung dieses Augenblicks den Schülern erneut vorgestellt. „Bei einem Stoppschild heißt es anhalten und nicht versuchen oder sich bemühen zum Stehen zu kommen“, lautete eines seiner Beispiele. In diesem Sinne wurde die Schulvereinbarung präzisiert. Ein denkwürdiger Augenblick, der auch von Matthias Berg, an diesem Tag anwesender Politiker, Olympiasieger bei den Paralympics und Weltmeister so angesehen wurde.

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