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Löffingen Großer Hexenball mit Nachtumzug in Unadingen

Schaurig-schön war die Atmosphäre beim Nachtumzug und großem Hexenball in Unadingen. Mit Guggen- und Öschmusik wurde der 20. Geburtstag der Unadinger Wolfgalgenhexen eingeläutet.

Der 20. Geburtstag der Unadinger Wolfgalgenhexen musste schon etwas Besonders sein. Gegründet hatte sich die Hexengruppe allerdings schon 1993, 1996 wurden sie als offizielle Gruppe in den Narrenverein Unadingen aufgenommen. Seither bereichern sie die Unadinger Fastnachtkultur, sind weit übers Ösch hinaus gern gesehene Gäste bei Fastnachtveranstaltungen und imponieren mit solch großen Veranstaltungen wie am Wochenende.

Unadingen mit einer langen und engagierten Fastnachtskultur verwandelte sich am Freitagabend in ein Hexeneldorado. Schon der Nachtumzug barg seinen ganz besonderen Reiz. Gleich 30 Hexengruppen von der Baar und dem Hochschwarzwald bis zum Kaiserstuhl sorgten im Schein der Fackeln für eine schöne-schaurige Atmosphäre. Sie wurde durch die Guggenmusiken aus Bettmaringen, Pfohren, Aasen, Rötenbach und den Musikverein Unadingen noch richtig angeheizt. Die rund 500 Zuschauer, die den Umzugsweg säumten, waren begeistert von diesem Hexentreiben. Narrenvater Harald stellte jede Gruppe am Ochseneck vor, bevor es in die Bürgerhalle ging. Hier steppte dann richtig der Bär und der Punk ging ab. Auf der Bühne hatten die Öschmusiker das Sagen, die unter der Regie von Franz Riede alles gaben. Die Pausen nutzen dann die Bürgärumpler aus Bettmaringen, die Notä Kaotä aus Pfohren, die Bachschalmeien aus Rötenbach und die Knappi Zwonzg aus Aasen um die Stimmung immer am Siedepunkt zu halten. In der Heavy Kellerbar sorgten DJ`s für den „Hexentanz“. Bezahlt wurde mit dem extra kreierten Wolfgalgen Hexen Dollar.

Nicht von dem Zauber der minderjährigen Hexen verleiten ließen sich die Ordner unter der Regie von Jürgen Dinger. Ausweiskontrolle war angesagt und die unter 18-Jährigen hatten keinen Zutritt.


 

Die Wolfgalgenhexen

Die Idee, die Wolfgalgenhexen zu gründen, hatten acht junge Männer aus der ehemaligen „Kaer-Club-Disco“. Eigentlich wollten sie zu den Ur-Hexen, doch hier herrschte Aufnahmestop. Also gründete man 1993 eine neue Hexengruppe. Schon 1994 zeigte man sich an Fastnacht im Häs und einer grimmigen Holzmaske mit wolfsähnlichen Zügen. Auf der Wolfgalge, ein Gewann von Unadingen, wurden früher am Galgen die gefangenen Wölfe aufgehängt.

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