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Dittishausen Ein Geißlein für das Geburtstagskind

13.02.2012
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Bürgermeister Norbert Brugger überrascht Geißenzunft beim Zunftmeisterempfang mit originellem Geschenk

Ihren 44. Geburtstag feiert die Geißenzunft Dittishausen, was nicht nur das Präsidium der Schwarzwälder Narrenvereinigung (SNV), sondern auch Vertreter der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer-Narrenzünfte (VSAN) , die Narrenpaten und viele Freunde der Fastnacht und der Kommunalpolitik gestern auf den Berg Tabor führte.

Lange habe er sich überlegt, welches Geschenk wohl für das Geburtstagskind passe, erklärte Bürgermeister Norbert Brugger. Seine originelle Idee ist perfekt, zukunftsorientiert und von allen hoch gelobt – nämlich ein kleines Geißlein. Damit es die Stadtkasse nicht belastet, hat der Schultes den kleinen Vierbeiner selbst bezahlt. Das Jubiläums-Geißlein wurde in Dittishausen geboren und entstammt aus der Herde von Gerhard Kuß, den „Paul-Ziegen“. Allerdings konnte die überraschten Gäste nur ein Bild des kleinen Geißleins bewundern, erst im Mai kann es in die Obhut der Geißenzunft übergeben werden. Dann allerdings könnte es, so der Vorschlag von Ehrennarrenvater Paul Hasenfratz, als Maskottchen bei den Umzügen mitgeführt werden. Der Gründer der Geißenzunft und Mitbegründer der SNV Hasenfratz spann die Idee weiter: Albin Schürmer, der seit Beginn an die Narrenfahne trägt, könnt das Geißlein führen. Außerdem, so seine Anregung, könnte dieser für seine lange ehrenamtliche Arbeit mit einem Orden ausgezeichnet werden.

Interessant waren beim Zunftmeisterempfang die Ausführungen von Hasenfratz zur Geschichte der Geißenzunft, die nicht nur er, sondern seine Mitstreiter Sigi Herberger, Paula Kreuz, Rosemarie Hasenfratz, Ernst Albiez und später Bernhard Laufer, Stefan Hasenfratz, Egon Kreuz und Klaus Weidel mitgeschrieben haben. Natürlich durfte bei einem solchen Jubiläum das Präsidium der SNV mit dem stellvertretenden Präsidenten Dieter Löhri nicht fehlen. Auch Rudolf Gwinner, als Vertreter der VSAN war gekommen, allerdings nicht nur in dieser Funktion. Er übernahm gleichzeitig die Vertretung der Laternenbrüder, Stadtmusik, Löffel-Guggis und Burgkeiler. Nur bei den Hexen musste er das Feld für Hexenchef Thomas Hofmeier räumen. Die Löffinger Hexen standen vor 44 Jahren Paten für die Geißenzunft. Zunftmeister Ludwig Speth und seine Stellvertreter Bettina Herberger-Doll und Dietmar Doll nahmen die Glückwünsche entgegen und bedankten sich mit einer „Umhänge-Geiß. Für ordentliche Stimmung sorgten die Häfiligigsser aus Unadingen. Die 25 Guggenmusiker unter der Regie von Jürgen Engesser feierten erst im vergangenen Jahr ihr 30-Jähriges.

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